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Nachträglich Batteriespeicher nachrüsten - wie viel Aufwand ist realistisch?

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Markus R.
Beiträge: 4
Themenstarter
(@markus91)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat
[#204]

Hi zusammen,

meine PV-Anlage läuft jetzt seit 2 Jahren super (8,5 kWp auf Süddach). Hab damals bewusst erstmal ohne Speicher angefangen, weil die Preise ja stark gefallen sind.

Jetzt überlege ich für den Winter einen Batteriespeicher nachzurüsten. So 8-10 kWh sollten es schon sein. Mir geht's vor allem darum, dass ich im Sommer deutlich mehr produziere als ich verbrauche und das würde ich gern besser nutzen.

Meine Fragen:
- Ist das nachrüsten technisch aufwändig oder ziemlich straightforward?
- Muss der ganze Wechselrichter getauscht werden oder geht das auch mit dem bestehenden?
- Welche versteckten Kosten kommen da noch auf mich zu (neue Verkabelung, Zählerschrank umbauen etc.)?
- Lohnt sich das überhaupt noch finanziell wenn die Anlage schon steht?

Hab einen SMA Sunny Tripower 8.0 als WR, falls das relevant ist. Der Elektriker meinte damals schon "Speicher kann man später immer noch", aber konkret hat er nichts gesagt.

Würde mich über eure Erfahrungen freuen, besonders von Leuten die auch nachgerüstet haben!


3 Antworten
Marcus T.
Beiträge: 9
(@marcus-techler)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Wie T.Hoffmann73 schon sagt - AC-Kopplung ist der einfachste Weg. Hab ich auch so gemacht bei meiner bestehenden Anlage.

Aber mal ehrlich: 8,5 kWp für 8-10 kWh Speicher ist schon recht viel Speicher. Wie ich in dem anderen Thread schon mal erklärt hab, schwankt der Eigenverbrauch saisonal extrem. Im Sommer wirst du den Speicher nie voll nutzen können, im Winter reicht die PV-Leistung oft nicht mal um ihn zu laden.

Mein Tipp: Fang erstmal mit 5-6 kWh an, das reicht für die meisten Haushalte völlig. Kannst ja später noch erweitern wenn's wirklich nötig ist. Spart erstmal ordentlich Geld.


Antwort
T.Hoffmann73
Beiträge: 3
(@t-hoffmann73)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Bei deinem SMA Tripower hast du zwei Optionen: Entweder einen AC-gekoppelten Speicher (z.B. SMA Storage) oder du tauschst auf einen Hybrid-WR um.

AC-Kopplung ist definitiv einfacher - der Speicher wird praktisch parallel zu deiner bestehenden Anlage angeschlossen. Nachteil: doppelte Wandlungsverluste (DC-AC-DC). Bei DC-Kopplung müsstest du den WR tauschen, dafür hast du bessere Wirkungsgrade.

Versteckte Kosten: Zählerschrank-Umbau ist meist nötig (200-500€), eventuell neue Verkabelung zum Speicherplatz. Bei mir waren's damals noch mal 800€ zusätzlich zu den Speicherkosten.

Finanziell... schwierig zu sagen ohne deine genauen Verbrauchsdaten. Bei aktuellen Strompreisen und fallenden Speicherpreisen kann es sich schon lohnen, aber rechne realistisch mit 12-15 Jahren Amortisation.


Antwort
Stefan-Mueller16
Beiträge: 3
(@stefan-mueller16)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Nur kurz: Bei SMA würd ich definitiv bei der Marke bleiben und den Sunny Island nehmen. Läuft super mit dem Tripower zusammen.


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