Hallo zusammen,
ich plane gerade meine PV-Anlage komplett zu erweitern und bin beim Thema Speichergröße etwas ins Grübeln gekommen. Aktuell habe ich 12 kWp auf dem Dach, und ein Anbieter hat mir ein Angebot mit einem 30 kWh Speicher vorgelegt. Der Installateur meinte, das sei "zukunftssicher" – aber ich frage mich ehrlich gesagt, ob das für ein normales Einfamilienhaus nicht völlig überdimensioniert ist.
Haushalt: 4 Personen, Jahresverbrauch so ca. 5.500 kWh. Wir haben keine Wärmepumpe, aber seit letztem Jahr eine Wallbox (lädt derzeit nur ein kleines E-Auto, ca. 8.000 km/Jahr). Klimaanlage haben wir keine – obwohl ich nach den letzten Sommern langsam darüber nachdenke, eine zu installieren. Im Juli fahren wir außerdem 3 Wochen Urlaub, da steht die Anlage quasi alleine.
Meine konkrete Frage: Macht ein 30 kWh Speicher bei meinem Profil wirklich Sinn, oder zahle ich da einfach drauf? Ich habe gelesen, dass zu große Speicher schlechte Zyklenbilanzen haben weil sie nie richtig voll werden (oder nie richtig leer). Stimmt das so?
Und falls ihr sagt, kleinere Größe: Was wäre eine sinnvolle Kapazität – eher 10-15 kWh? Ich will keine Fehlinvestition machen, die Anlage soll ja mindestens 20 Jahre laufen.
Danke schon mal!