Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei, meine PV-Anlage zu planen und möchte gleichzeitig mein Smart Home aufbauen. Dabei bin ich auf den Matter-Standard gestoßen und frage mich, ob das wirklich die Lösung für Kompatibilitätsprobleme ist – oder ob ich damit erst recht in eine neue Abhängigkeit gerate.
Meine konkrete Situation: Ich möchte einen Stromspeicher mit intelligenten Verbrauchern (Heizung, Warmwasser, eventuell später Wallbox) vernetzen, um meine Eigenversorgung zu optimieren. Bisher war ich davon ausgegangen, dass ich mich auf ein System (z.B. Homematic, KNX oder sogar Home Assistant) festlegen muss. Matter verspricht ja Herstellerunabhängigkeit.
Aber ehrlich gesagt: Läuft das in der Praxis wirklich so smooth? Oder sind das noch Versprechungen? Kann ich mit Matter-Geräten direkt Stromspeicher steuern, oder brauche ich trotzdem noch eine zentrale Plattform?
Ich wäre dankbar für echte Erfahrungen von Leuten, die das bereits umgesetzt haben. Gerade beim Speicher-Management und der Priorisierung von Verbrauchern – wo seht ihr die größten Hürden?
Hey Jens B., gute Frage! Ich beschäftige mich gerade auch mit dem Thema und bin ehrlich gesagt noch am Anfang meiner Recherche. Aber von dem, was ich bisher gelesen hab, scheint Matter noch nicht die komplette Lösung zu sein, wenn es um Speichermanagement geht. Viele Speicher-Hersteller haben ja ihre eigenen Systeme und Schnittstellen, und Matter ist da leider noch nicht überall integriert.
Das Problem ist wahrscheinlich, dass die intelligente Priorisierung und Regelung von Verbrauchern komplexere Logik braucht, als Matter derzeit bietet. Ich lese oft, dass man trotzdem eine zentrale Plattform wie Home Assistant oder ähnliches im Einsatz hat. Matter hilft dann eher bei der Vernetzung der einzelnen Geräte, aber nicht zwingend beim Kernproblem Speicheroptimierung.
Würde mich auch interessieren, ob hier jemand das praktisch umgesetzt hat und wie es in der Realität läuft. Vielleicht solltest du dich auch nach den konkreten Speicher-Modellen erkundigen, die du ins Auge fasst – die bestimmen wohl großen Teil der Kompatibilität.