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Smarte Steckdosen im MFH: Rentabilität vs. Komplexität bei Vermieterverhältnissen

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wechselrichter701
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Themenstarter
(@wechselrichter701)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Stunden
[#205]

Hallo zusammen,

ich betreue derzeit die PV-Planung für ein kleineres Mehrfamilienhaus (4 Parteien, ca. 12 kWp geplant). Der Eigentümer interessiert sich dafür, den Eigenverbrauch durch smarte Steckdosen zu optimieren – konkret für die gemeinschaftlichen Bereiche (Kellerräume, Waschmaschinen, Boiler im Heizraum).

Meine Fragen sind aber eher grundsätzlich: Wie sinnvoll ist das wirtschaftlich, wenn man die Kosten für die Infrastruktur (Funk, Gateway, Zeit für Setup) gegen die tatsächliche Einsparung rechnet? Und: Wer trägt die Verantwortung, wenn durch automatisierte Steuerung versehentlich kritische Systeme (wie die Warmwasseraufbereitung) unterbrochen werden?

Im Herbst/Winter ist der Ertrag ja ohnehin gering – das rentiert sich doch eher im Sommer, oder? Gibt es hier realistische Erfahrungen von anderen, die das in einem MFH umgesetzt haben? Oder sollte man das ganze Thema für Vermieterobjekte einfach abhaken und sich auf Wechselrichter-Optimierung konzentrieren?


1 Antwort
R.Hartmann66
Beiträge: 4
(@r-hartmann66)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Konrad T., da sprichst du einen wichtigen Punkt an. Meine Erfahrung mit solchen Systemen zeigt: Bei MFH lohnt sich der Aufwand oft nicht wirklich. Die Infrastrukturkosten sind höher als gedacht, und beim Warmwasser würde ich ohnehin die Finger davon lassen – das ist tatsächlich ein Haftungsrisiko.

Im Sommer magst du recht haben, dass mehr Potenzial da ist, aber ehrlich gesagt: Die realen Einsparungen sind dann meist deutlich geringer als erhofft. Besonders wenn mehrere Mieter involviert sind, wirds kompliziert mit den Verantwortlichkeiten.

Mein Rat: Konzentriere dich auf die Basis. Ein guter Wechselrichter mit passender Überschussregelung bringt dir beim 12er-System mehr, da kriegste auch weniger Probleme mit Gewährleistung. Smarte Steckdosen würde ich für Vermieterobjekte eher abhaken, es sei denn, es gibt einen ganz konkreten Use-Case. Die Komplexität zahlt sich nicht aus.


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