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Erfahrungen mit Monitoring-Systemen nach 12 Jahren Pause?

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TechMarkus_76
Beiträge: 3
Themenstarter
(@techmarkus_76)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen
[#155]

Hallo zusammen!

Ich bin nach 12 Jahren Pause wieder hier im Forum und staune nicht schlecht, wie sich alles entwickelt hat. Damals 2014 hatte ich eine kleine 3kWp-Anlage installiert und war stolz wie Bolle auf die 2800 kWh im ersten Jahr.

Nun plane ich eine Erweiterung mit Speicher und möchte endlich auch mal vernünftig monitoren können. Früher hatte ich nur den Wechselrichter-Display und hab einmal im Monat die Werte abgelesen.

Jetzt sehe ich überall Apps, Cloud-Lösungen, Smart Home Integration... ehrlich gesagt bin ich etwas überfordert von den ganzen Möglichkeiten.

Was nutzt ihr denn so für Monitoring? Sollte ich bei einem System bleiben oder kann man verschiedene Komponenten gut kombinieren? Mein alter SMA Sunny Boy läuft noch tadellos, aber der neue Batteriewechselrichter wird wahrscheinlich was anderes.

Und noch eine Frage zum Timing: Macht es Sinn jetzt im Mai mit der Erweiterung zu starten oder sollte ich bis zum Herbst warten? Meine Winterbilanz war nämlich ziemlich ernüchternd - nur 1200 kWh von Oktober bis März.

Freue mich auf eure Tipps!


1 Antwort
D.Schneider
Beiträge: 5
(@d-schneider)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Hallo und willkommen zurück!

12 Jahre sind wirklich eine Ewigkeit in der PV-Welt. Dein alter SMA läuft bestimmt noch super - die waren damals schon sehr robust gebaut.

Zum Monitoring: Ich würde dir empfehlen, bei einem Hersteller zu bleiben wenn möglich. Die Integration funktioniert einfach besser. Falls du beim SMA bleibst, ist das Sunny Portal mittlerweile richtig gut geworden und die App auch brauchbar. Wenn du zu Fronius wechselst, ist deren Solar.web sehr detailliert.

Alternativ kannst du auch über externe Lösungen wie SolarEdge Monitoring oder sogar openHAB nachdenken - das wird aber schnell komplex, wenn mans richtig machen will.

Zum Timing: Jetzt im Mai zu starten ist eigentlich ideal. Bis zum Sommer hast du alles am Laufen und kannst die starken Monate voll mitnehmen. Im Herbst anzufangen wäre schade um die Sonnenstunden.

Deine 1200 kWh im Winter sind übrigens völlig normal für eine 3kWp-Anlage. Mit Speicher wird das aber deutlich effizienter, da du mehr vom Sommerstrom "rüberschieben" kannst.

Was für einen Batteriewechselrichter hast du denn im Auge?


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