Hi zusammen,
bin gerade dabei, meine erste PV-Anlage zu planen und stehe vor der Wechselrichter-Auswahl. Mir ist aufgefallen, dass die Hersteller mit sehr unterschiedlichen Wirkungsgraden werben - von 95% bis zu 98,5%.
Jetzt frage ich mich: Wie viel bringen diese 2-3% Unterschied wirklich in der Praxis? Die Datenblätter zeigen ja immer Laborwerte unter idealen Bedingungen. Aber wie sieht es im echten Betrieb aus, wenn mal die Temperatur schwankt, die Module nicht optimal ausgerichtet sind oder Wolken durchziehen?
Hat jemand von euch schon mal einen direkten Vergleich gemacht? Ich überlege, ob ich 200€ mehr für einen Wechselrichter mit höherem Wirkungsgrad ausgeben soll oder ob das rausgeschmissenes Geld ist.
Bei meiner geplanten 8 kWp Anlage wären das theoretisch bei 1000 kWh Jahresertrag etwa 20-30 kWh mehr. Aber stimmt das auch praktisch? Gerade jetzt im Sommer bei der Hitze - da drosseln die Dinger doch eh alle runter, oder?
Würde mich über eure Erfahrungen freuen!