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Isolationsfehler diagnostizieren: Messmethoden bei Hitze zuverlässig?

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ThomasKrueger
Beiträge: 5
Themenstarter
(@thomaskrueger)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#16]

Mich beschäftigt ein grundsätzliches Problem bei der Fehlerdiagnose, das ich in der Literatur und bei Herstellern zu wenig diskutiert sehe: Die Zuverlässigkeit von Isolationsmessungen am Wechselrichter unter sommerlichen Bedingungen.

Folgendes Szenario: Anlage läuft einwandfrei, dann taucht sporadisch eine Isolationswarnung auf – verschwindet aber nach kurzer Zeit wieder. Der Wechselrichter-Log zeigt niedrige Isolationswerte (teilweise um 50-60 kΩ), aber keine echte Abschaltung.

Meine Frage: Wie sehr beeinflussen hohe Umgebungstemperaturen (wir reden hier im Hochsommer von 40°C+ auf dem Dach) die Messwertqualität? Ist es möglich, dass feuchte Luft nach Gewitter, kombiniert mit der thermischen Belastung der Komponenten, zu Messverfälschungen führt, die technisch harmlos sind?

Ich bin skeptisch, ob Standard-Diagnoseverfahren von Herstellern diese Faktoren ausreichend berücksichtigen. Hat jemand systematische Erfahrungen gesammelt – oder wurden solche Messungen unter kontrollierten Temperaturverhältnissen verglichen?


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