Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei, meine PV-Anlage für unser Einfamilienhaus zu planen und stoße dabei immer häufiger auf ein Thema, das mir als IT-Berater besonders wichtig ist: Datenschutz.
Viele Wechselrichter-Hersteller drängen ihre Cloud-Lösungen auf – Fronius, SMA, SolarEdge. Ich verstehe, dass die Firmen damit Geld verdienen wollen, aber mir ist das zu wenig Kontrolle. Meine Ertragsdaten, Verbrauchsmuster, Speicherladezyklen – das sind sensible Informationen über mein Zuhause. Wer sagt mir, dass die nicht irgendwann für Dritte nutzbar gemacht werden oder bei Datenleaks landen?
Meine Frage: Kann man wirklich ein vollständig lokales Monitoring aufbauen, ohne die Cloud-APIs der Hersteller zu nutzen? Ich denke da an lokale Modbus-Abfragen direkt vom WR zum Speicher, vielleicht Home Assistant oder ähnliches. Oder bin ich da naiv und der WR-Hersteller sitzt eh irgendwo in der Kette drin?
Wie macht ihr das? Und vor allem: Wie überprüft man, ob die Daten wirklich lokal bleiben?
Danke für realistische Erfahrungen!