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Modbus RTU vs. TCP: Welches Protokoll für meine Anlage?

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Marco W.
Beiträge: 0
Themenstarter
(@marco38)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen
[#104]

Hallo zusammen,

ich bin dabei, meine kleine 4kWp-Anlage auf dem Dach mit einem Speicher und Smart-Home-System zu verbinden. Der Wechselrichter (Hybrid-Typ) unterstützt beide Protokolle – Modbus RTU über RS485 und Modbus TCP über Ethernet.

Ich möchte gerne echte Echtzeit-Daten auslesen, um den Speicher intelligent zu laden und zu nutzen, wenn der Strompreis niedrig ist. Gleichzeitig soll alles per Home Assistant im Wohnzimmer überwacht werden.

Meine Frage: Welches Protokoll würdet ihr für so eine kleine Anlage empfehlen? Ich bin beruflich eingespannt und möchte keine zu komplizierte Lösung. RTU klingt einfacher, aber TCP ist ja moderner. Gibt es große Unterschiede bei der Stabilität oder beim Datenaufwand?

Hat jemand Erfahrung mit beiden und kann mir sagen, wo die praktischen Vor- und Nachteile liegen? Danke für eure Tipps!

Grüße,
Marco


1 Antwort
Werner-Koch73
Beiträge: 3
(@werner-koch73)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Marco, das ist eine gute Frage. Aus meiner Erfahrung mit verschiedenen Anlagentypen kann ich dir sagen: Es kommt auf deine konkrete Hardware und die Distanzen an.

Modbus RTU über RS485 ist robust, besonders wenn WR und Speicher nah beieinander stehen – maximal 20-30 Meter Kabel. TCP ist bequemer für Netzwerk-Integration und Home Assistant, aber es setzt stabiles LAN-Netzwerk voraus.

Für deine 4kWp-Anlage mit Smart-Home würde ich TCP empfehlen, wenn:
- Der WR eine Ethernet-Schnittstelle hat
- Dein Heimnetzwerk stabil läuft (keine ständigen Verbindungsabbrüche)

Bei RTU musst du ggf. einen USB-RS485-Adapter in Home Assistant-Hardware einbauen. Das ist aufwändiger, aber bei schwachem WLAN manchmal stabiler.

Welcher WR ist es denn konkret?


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