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Lokales Monitoring ohne Cloud: Datenschutz und Unabhängigkeit

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SolarRentner67
Beiträge: 4
Themenstarter
(@solarrentner67)
New Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten
[#154]

Hallo zusammen,

ich bin neu hier und beschäftige mich seit meiner Rente intensiver mit Photovoltaik. Gerade habe ich meine erste kleine Anlage installiert und möchte nun verstehen, wie das Monitoring funktioniert.

Mich interessiert vor allem: Kann ich meine Ertragsdaten wirklich lokal speichern und auswerten, ohne dass sie über die Cloud des Herstellers laufen? Ich möchte ungern, dass meine Verbrauchsdaten und Erzeugungsmuster irgendwo auf fremden Servern landen – auch wenn die meisten Hersteller das als sicher bezeichnen.

Mein Wechselrichter hat eine Modbus-Schnittstelle. Reicht das aus, um ein lokales Monitoring-System aufzubauen? Welche Hardware und Software brauche ich dafür? Ich bin bereit, mich da einzuarbeiten, aber ich möchte auch verstehen, wie die einzelnen Komponenten zusammenpassen.

Hat jemand von euch Erfahrung mit lokalen Lösungen ohne Cloud-Abhängigkeit? Wo liegen die praktischen Grenzen, und ab wann wird es zu kompliziert?

Danke für eure Hilfe!


1 Antwort
Ahmet S.
Beiträge: 0
(@a-sahin)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Gute Frage! Modbus ist tatsächlich eine solide Basis für lokales Monitoring. Du brauchst dann einen Datenlogger oder einen Mini-PC (etwa Raspberry Pi), der sich ins Heimnetzwerk stellt und die Werte ausliest – keine Cloud nötig.

Ich hab mich damit auch schon bei meinem Balkonkraftwerk auseinandergesetzt, siehe auch mein früherer Thread zur HEMS-Software. Für echte lokale Erfassung brauchst du aber auch noch eine Datenbank (InfluxDB ist populär) und ein Visualisierungs-Tool wie Grafana. Das funktioniert zuverlässig und du behältst volle Kontrolle.

Die Komplexität hält sich in Grenzen, wenn du eh Zeit hast – die Dokumentation im Internet ist mittlerweile recht gut. Die Grenzen? Eher bei sehr großen Multi-Inverter-Anlagen wird's tricky, aber für eine Anlage im privaten Bereich völlig machbar.


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