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[Gelöst] Smart Meter Daten live nutzen: Wallbox-Laden bei Überschuss optimal steuern?

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FelixKraus42
Beiträge: 4
Themenstarter
(@felixkraus42)
Active Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten
[#106]

Hallo zusammen,

ich bin dabei, meine PV-Anlage mit einer Tesla-Wallbox und einem modernen HEMS zu verbinden. Mein Ziel ist es, die Ladevorgänge meines Model 3 intelligent an die verfügbaren Überschüsse anzupassen – ohne dabei ständig manuell einzugreifen.

Meine Frage: Wie nutze ich die Echtzeit-Verbrauchsdaten aus dem Smart Meter sinnvoll, um die Wallbox-Ladeoptimierung wirklich effizient zu gestalten? Ich habe gelesen, dass es dabei auf die richtige Datenfrequenz und die Priorisierung ankommt. Gerade jetzt im September, wenn die Erträge sinken, will ich keinen Strom von außen zukaufen, nur um mein Auto zu laden.

Kommt die Steuerung über das Smart Meter Gateway direkt, oder brauche ich zusätzlich einen intelligenten Wechselrichter mit lokaler Optimierung? Und wie berücksichtige ich dabei auch noch einen zukünftigen Speicher?

Freue mich auf eure Erfahrungen!


2 Antworten
Tim-Mueller11
Beiträge: 4
(@tim-mueller11)
Active Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Hey Felix, ich bin auch gerade am Planen und bin sehr interessiert, wie du das mit der Wallbox löst! Habe in einem anderen Thread gelesen, dass du verschiedene Wechselrichter-Technologien vergleichst – könntest du sagen, welche den besten lokalen Datenzugriff bieten? Mich würde auch interessieren, wie granular die Daten vom Smart Meter ausgegeben werden – sind das 15-Minuten-Werte oder kann man auch sekündenweise auslesen? Weil wenn es nur 15-Minuten-Werte sind, dann hilft das für die Wallbox-Steuerung kaum was, oder? Danke für deine Einschätzung!


Antwort
SolarOpa67
Beiträge: 4
(@solaropa67)
New Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Gute Frage, Felix. Also aus meiner Erfahrung würde ich sagen: Die direkte Steuerung über das Gateway allein ist oft zu träge. Besser ist ein moderner Hybrid-Wechselrichter mit lokalem Monitoring – der reagiert schneller auf Ertragsschwankungen und sendet dann Befehle an deine Wallbox. Im Herbst speziell: Wenn die Erträge unregelmäßiger werden, brauchst du eine Lösung, die sekunden-weise ausregelt, nicht minuten-weise. Das Smart Meter liefert dir eher die Bilanz für Abrechnung und Fernsteuerung. Für dein E-Auto würde ich das als separate "Verbrauchsgruppe" im HEMS definieren – niedrigste Priorität nach Haus, höher aber als Batteriespeicher-Laden (falls du den später einbaust). Das spricht also eher für einen Wechselrichter mit integriertem Energiemanagementsystem.


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