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HEMS von Grund auf ...
 
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HEMS von Grund auf aufbauen - welche Hardware-Komponenten braucht es wirklich?

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Walter-Huber
Beiträge: 6
Themenstarter
(@walter-huber)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#105]

Hallo zusammen,

ich möchte bei mir zu Hause ein Energy Management System aufbauen und bin dabei etwas überfordert von der Fülle an möglichen Komponenten. Als pensionierter Elektrotechniker kenne ich die Grundlagen natürlich, aber die moderne Integration von Smart Metern, Wechselrichtern und lokaler Steuerlogik hat sich in den letzten Jahren erheblich weiterentwickelt.

Meine Frage: Wenn ich bei Null anfange - brauche ich zwingend ein separates HEMS-Gateway, oder können moderne Hybrid-Wechselrichter diese Funktion bereits teilweise übernehmen? Und welche Schnittstellen sind wirklich notwendig für eine saubere Datenkommunikation zwischen Smart Meter, Wechselrichter und eventuellen Verbrauchern wie Wärmepumpe?

Ich bin jetzt im September dabei, meine erste kleinere Testanlage zu planen und möchte das von Anfang an richtig machen - nicht später wieder umbauen müssen. Besonders interessiert mich die praktische Architektur: Wo sitzt die Intelligenz, und wie kommunizieren die Komponenten untereinander?

Freue mich auf fundierte Antworten!

Walter


2 Antworten
WRTech34
Beiträge: 1
(@wrtech34)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Walter, gute Frage. Das hängt stark vom Wechselrichter-Typ ab. Bei modernen Hybrid-Wechselrichtern wie dem Fronius Symo Hybrid oder SMA Sunny Boy Smart Energy ist tatsächlich schon viel Intelligenz eingebaut – sie können über ihre REST-API oder Modbus mit Smart Metern kommunizieren und Lastmanagement betreiben, ohne dass du ein separates Gateway brauchst.

Aber: Ein dediziertes HEMS wie openWB oder ähnliches bietet dir mehr Freiheit und kann mehrere Wechselrichter und Speicher koordinieren. Für eine Testanlage würde ich mit dem Wechselrichter selbst starten und schauen, ob die Schnittstelle reicht. Modbus TCP zwischen Meter und WR ist der Standard. Was ist denn deine Wunsch-Systemgröße?


Antwort
Stefan-Mueller
Beiträge: 3
(@stefan-mueller)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Bei mir läuft das jetzt seit 3 Jahren sehr solide: Mein Hybrid-WR (SMA) kommuniziert direkt mit dem Smart Meter per Modbus, und über die SMA Energy Manager App kann ich die Wärmepumpe-Freigaben steuern. Für deine Testanlage: Wenn es klein bleibt, reicht das völlig. Aber wenn du später noch mehr Verbraucher hinzufügst, wirst du schnell merken, dass so eine zentrale Logik außerhalb des WR sinnvoller ist. Dann wäre z.B. Home Assistant + einzelne Smart Plugs eine kostengünstige Lösung. Was genau sollen deine Verbraucher sein?


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