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Bifaziale Solarmodule: Mehrertrag oder teures Marketing?

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KlausMertens
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Themenstarter
(@klausmertens)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Tagen
[#142]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich gerade mit der Frage, ob sich bifaziale Module für meine geplante Erweiterung lohnen. Aktuell habe ich eine Standard-Anlage mit monokristallinen Modulen auf dem Süddach, die seit Jahren zuverlässig läuft. Jetzt schaue ich mir für eine zusätzliche kleinere Fläche auf dem Flachdach die bifazialen an – die sollen ja über die Rückseite zusätzlichen Ertrag einfangen.

Das Problem: Die Module kosten im Schnitt 15–20% mehr, und bei meinen Rechnungen komme ich auf eine Amortisationszeit von etwa 10–12 Jahren statt 8–9 Jahren bei Standard-Modulen. Das Flachdach hat eine helle Betonoberfläche darunter, was theoretisch optimal sein sollte für die Rückseiten-Reflexion.

Hat hier jemand praktische Erfahrung mit bifazialen Modulen gemacht? Wie hoch ist der tatsächliche Mehrertrag im Sommer im Vergleich zu konventionellen Modulen? Lohnt sich der Aufpreis wirklich, oder zahle ich da hauptsächlich für Marketing-Versprechen?

Vielleicht gibt's auch Angebote vom Dienstleister, die bifaziale und Standard-Module nebeneinander haben und die tatsächlichen Erträge vergleichen können?

Danke für eure Erfahrungen!


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