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LiFePO4 Zellen löten oder verschrauben - beste Verbindungsmethode?

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SolarNeustart47
Beiträge: 6
Themenstarter
(@solarneustart47)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat
[#113]

Hallo zusammen,

plane gerade den Bau eines DIY Speichers aus LiFePO4 Zellen für meine 12kWp Anlage. Bin schon länger am recherchieren und hab mir 32 Zellen à 280Ah bestellt. Jetzt steh ich vor der Frage: wie verbinde ich die Zellen am besten miteinander?

Hab im Netz verschiedene Ansätze gesehen:
- Manche löten Kupferstreifen direkt an die Pole
- Andere verwenden verschraubte Verbinder
- Wieder andere nehmen flexible Kupferlitze

Bin gelernter Elektriker und kann löten, aber bei den Strömen (bis 200A) bin ich unsicher. Löten würde den geringsten Widerstand haben, aber wenn später mal eine Zelle getauscht werden muss? Verschraubte Verbindungen sind wartungsfreundlicher, haben aber mehr Übergangswiderstände.

Bei der aktuellen Hitze arbeite ich sowieso nur abends in der Garage, da hab ich Zeit für saubere Arbeit. Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Was ist langfristig zuverlässiger?

Danke für eure Tipps!
SolarNeustart47


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6 Antworten
Werner-Schmidt18
Beiträge: 1
(@werner-schmidt18)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Also ich hab damals auch gelötet und bereue es nicht. Mein Speicher läuft seit 4 Jahren problemlos. Man muss nur ordentlich arbeiten - große Lötkolben (mindestens 150W), kurze Lötzeiten und gute Flux verwenden.

Das Märchen von den "wartungsfreundlichen" Schraubverbindungen kann ich nicht bestätigen. Die korrodieren über die Jahre, lockern sich und müssen eh regelmäßig gewartet werden. Einmal richtig gelötet hält ewig.

Aber Respekt vor den Strömen ist berechtigt - bei schlechter Lötung wird's gefährlich heiß.


Antwort
Dieter_1957
Beiträge: 0
(@dieter_1957)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Woche

Bei 280Ah Zellen und den Strömen würde ich die Finger vom Löten lassen. Bin zwar auch vom Fach (Industrieelektriker), aber da sind verschraubte Verbindungen einfach sicherer und normenkonform.

Verwende Kupferschienen mit verzinnten Enden, M8 oder M10 Schrauben je nach Strom. Bei den aktuellen Temperaturen dehnt sich Kupfer ordentlich aus - gelötete Verbindungen können da Risse bekommen.

Ach ja, und denk an die Versicherung. DIY ist eine Sache, aber es muss normkonform sein wenn's brennt.


Antwort
Stefan-Koehler
Beiträge: 1
(@stefan-koehler)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Ich verwende eine Kombination: Hauptverbindungen verschraubt mit M10 Schrauben und Kupferschienen, aber die Temperatur- und Spannungssensoren des BMS löte ich fest an. Das gibt dir die beste Balance aus Wartungsfreundlichkeit und sicherer Verbindung.

Wichtig ist auch die richtige Anzugsdrehmomente - nicht zu fest, sonst beschädigst du die Zellpole. Ich nehme 8-10 Nm bei M8 Schrauben. Und unbedingt alle 6 Monate nachziehen, die setzen sich.

Bei 32 Zellen würde ich auch über ein aktives Balancing-BMS nachdenken, nicht nur passiv.


Antwort
Marcus K.
Beiträge: 1
(@marcus_87)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Eindeutig verschrauben! Hab bei meinem ersten DIY-Speicher gelötet und später bitter bereut. Als nach 2 Jahren eine Zelle schwächelte, musste ich alles wieder auflöten - ein Riesen-Act.

Jetzt verwende ich M8 Schrauben mit Kupfer-Flachsteckern, ordentlich mit Kontaktspray behandelt. Bei 200A solltest du mindestens 25mm² Querschnitt nehmen, besser 35mm². Die paar Milliohm mehr Widerstand merkst du nicht, aber die Wartungsfreundlichkeit ist Gold wert.

Gerade bei der Hitze solltest du auch an die Temperaturüberwachung denken - lose Verbindungen werden warm und das siehst du dann im Monitoring.


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