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Balkonkraftwerk nachrüsten: Kleine LiFePO4 Batterie sinnvoll?

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Ralf_1974
Beiträge: 5
Themenstarter
(@ralf_1974)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#176]

Hallo zusammen,

ich betreibe seit Jahren eine 12V-Inselanlage auf meiner Berghütte und kenne mich mit Batteriemanagement ganz gut aus. Jetzt überlege ich, mein Balkonkraftwerk (600W, läuft seit diesem Frühjahr) mit einem kleinen Speicher nachzurüsten – so 2-3 kWh LiFePO4.

Das Problem: Im Sommer wie jetzt produziere ich tagsüber massiv Überschuss, den ich nicht nutzen kann (Netzbetrieb, keine Möglichkeit zum Einspeisen). Nachts verbrauche ich wenig. Aber im Winter könnte ein kleiner Puffer hilfreich sein, um Morgens und Abends flexibler zu sein.

Meine Frage: Macht das bei meinem Setup wirtschaftlich Sinn? Ich denke an ein kompaktes System mit AC-gekoppeltem Wechselrichter-Speicher oder notfalls auch DC-Kopplung. Worauf muss ich bei der Nachrüstung achten, damit es nicht zum teuren Hobby wird? Hat jemand ähnliches mit kleinen Speichern gemacht?

Danke für eure Einschätzungen!


1 Antwort
WROptimizer3479
Beiträge: 3
(@wroptimizer3479)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Ralf, ehrlich gesagt bin ich da etwas skeptisch. Ich beschäftige mich gerade intensiv mit Wechselrichter-Effizienz bei meiner geplanten Anlage und auch mit der neuen 800W-Regelung – wie ich hier ausführlicher diskutiert habe.

Bei deinem Balkonkraftwerk brauchst du für einen AC-gekoppelten Speicher einen zweiten Wechselrichter. Das bedeutet doppelte Wandlungsverluste: Panel → WR1 (95-97%), dann Netz → Speicher-WR (90-93%). Das sind schnell 5-8% Gesamtverlust. Im Sommer, wo du Überschuss hast, zahlt sich das in absehbarer Zeit nicht aus.

DC-Kopplung wäre effizienter, aber bei 600W Bestandsanlage technisch komplex. Mein Tipp: Erst die 800W-Grenze ab 2026 abwarten und dann eine komplett neue, speicher-optimierte Anlage planen, statt nachzurüsten.


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