Hallo zusammen,
ich plane eine kleine PV-Anlage auf meinem Einfamilienhaus und stoße dabei auf ein klassisches Optimierungsproblem: Meine nutzbare Dachfläche ist leider auf etwa 20 m² begrenzt (Süd-Ausrichtung, kaum Verschattung). Das ergibt rechnerisch maximal ca. 4-5 kWp realistische Peakleistung.
Jetzt die Kernfrage: Wie dimensioniere ich den Stromspeicher sinnvoll, ohne dabei in die typische Überkapazitätsfalle zu tappen? Im Sommer (aktuelle Jahreszeit) produziere ich natürlich mehr als ich verbrauche, aber im Winter wird es kritisch. Mein durchschnittlicher Tagesverbrauch liegt bei etwa 12-15 kWh, mit Spitzenlast am Morgen und Abend.
Ich interessiere mich speziell für die wirtschaftliche Perspektive: Macht es Sinn, einen 10 kWh-Speicher zu dimensionieren, oder sollte ich eher modular mit 5-6 kWh starten? Wie berücksichtigt ihr bei der Planung die saisonalen Schwankungen? Gibt es eine bewährte Faustregel für das Verhältnis PV-Leistung zu Speicherkapazität bei limitierter Fläche?
Bin für konkrete Berechnungsansätze oder Erfahrungswerte sehr dankbar.