Hallo zusammen,
ich stehe gerade vor der Entscheidung, ob ich meine Hausautomation selbst aufbaue oder einen Elektriker beauftrage. Hintergrund: Ich habe eine PV-Anlage mit Speicher und möchte die Geräte (Heizung, Warmwasser, E-Auto-Ladestation) intelligenter steuern, um wirklich vom Überschuss zu profitieren.
Meine Frage ist nicht primär "welches System", sondern eher: Wo lohnt sich die DIY-Route, wo braucht man wirklich einen Fachmann? Ich bin handwerklich versiert, aber bei elektrischen Installationen bin ich skeptisch – auch wegen der Versicherung und Gewährleistung.
Viele online-Tutos machen es einfacher aussehen, als es ist. Und ich habe gesehen, wie manches fehlerhaft installiert wurde und dann die Stromkosten-Einsparungen einfach nicht eintreten. Wer hat realistische Erfahrungen: Wo habt ihr selbst Hand angelegt, wo würdet ihr es nicht nochmal machen?
Danke für offene Meinungen – gerne auch kritisch!
Thomas, das ist die richtige Frage – und deine Skepsis ist berechtigt. Meine Erfahrung: Bei der Verdrahtung und Schaltschrank-Integration würde ich einen Elektrofachbetrieb beauftragen. Das ist nicht nur Versicherungsschutz, sondern auch Haftung und korrekter Schutzschalter-Dimensionierung. Da gehen Laien schnell daneben.
DIY macht Sinn bei der Konfiguration und Programmierung *nach* der Installation – also Sensoren kalibrieren, Szenen einrichten, Anbindung an Wechselrichter-APIs. Das kannst du recherchieren und testen ohne großes Risiko. Die Geräte-Kommunikation selbst (WLAN, Funk) ist auch für Anfänger machbar, wenn die Basis stimmt.
Kostensparen bei der Installation ist Falschersparnis, wenn hinterher die Logik nicht aufgeht oder schlimmer – ein Fehler zu Schäden führt. Was hat dich denn bei deinen bisherigen Speicher-Recherchen am meisten geärgert?