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Wirtschaftlichkeitsberechnung: Welche Faktoren übersehe ich als Anfänger?

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ThomasK7444
Beiträge: 4
(@thomask7444)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Hi!

Wichtiger Punkt: Schau dir die Degradation der Module an. Die verlieren über 20 Jahre etwa 15-20% Leistung, das wird oft übersehen.

Und bei den Angeboten: immer schauen was genau drin ist. Manchmal fehlen Kleinigkeiten wie DC-Leitungen oder Monitoring, die dann extra kosten.


Antwort
Stefan88
Beiträge: 2
(@stefan88)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Servus!

Was oft unterschätzt wird: die Steuer. Wenn du über die Kleinunternehmerregelung gehst, ist's einfach. Aber bei größeren Anlagen kann die Regelbesteuerung sinnvoller sein - dann kriegst du die MwSt. zurück.

Und noch was: Plan gleich mit E-Auto oder Wärmepumpe. Auch wenn du's jetzt noch nicht hast. Das ändert die Wirtschaftlichkeit massiv, weil der Eigenverbrauch hochgeht.

Bei deinen 4.200 kWh würd ich mindestens 10 kWp nehmen. Lieber etwas größer und dafür günstigere kWp-Kosten.


Antwort
R.Hoffmann43
Beiträge: 1
(@r-hoffmann43)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Guten Abend Tobias,

aus meiner Sicht ist der Schlüssel eine konservative Berechnung. Ich empfehle folgende Ansätze:

1. Eigenverbrauchsquote niedrig ansetzen (20-25%)
2. Strompreissteigerung moderat kalkulieren (2-3% p.a.)
3. Degradation der Module einrechnen (0,5-0,7% p.a.)
4. Betriebskosten nicht vergessen (150-250€ p.a.)

Bei Ihren Rahmendaten (4.200 kWh Verbrauch, 8-10 kWp) sollte sich die Anlage auch unter konservativen Annahmen rechnen. Die aktuellen Modulpreise sind historisch günstig.

Ein Tipp: Lassen Sie verschiedene Anlagengrößen durchrechnen. Oft ist eine etwas größere Anlage wirtschaftlicher, auch wenn der Eigenverbrauchsanteil sinkt.

Zu den Prognosen: 20 Jahre sind natürlich unsicher, aber die ersten 10-12 Jahre sind gut kalkulierbar.


Antwort
Martin H.
Beiträge: 1
(@martin-hofer)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Hallo Tobias,

ein wichtiger Aspekt, den viele übersehen: die laufenden Nebenkosten. Nicht nur die offensichtlichen wie Versicherung, sondern auch:

- Zählermiete/Messstellenbetrieb (ca. 20-100€/Jahr je nach Netzbetreiber)
- Steuerberater für die ersten Jahre (falls nicht Kleinunternehmerregelung)
- Reinigungskosten alle paar Jahre
- Software/Monitoring-Gebühren

Und denk dran: eine PV-Anlage ist ein langfristiges Investment. Selbst wenn sich die Rahmenbedingungen ändern, produziert sie immer noch kostenlosen Strom. Bei den heutigen Preisen amortisiert sich das Investment meist in unter 10 Jahren.


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