Ich plane gerade eine PV-Anlage auf einem 6-Familienhaus und sitze bei der Wechselrichter-Dimensionierung fest. Bisher habe ich mich hauptsächlich mit Speichersystemen auseinandergesetzt und deren wirtschaftliche Realität hinterfragt – aber bei Mieterstrom auf MFH kommt noch eine andere Komplexität hinzu.
Meine Frage: Macht es Sinn, einen zentralen Wechselrichter (z.B. 15 kWp) zu nehmen, oder sollte ich modular mit mehreren kleineren arbeiten? Der Hausbesitzer will die Anlage später eventuell erweitern, und ich muss auch berücksichtigen, dass die Mieter unterschiedliche Verbrauchsmuster haben – manche im Homeoffice, andere tagsüber weg.
Wo liegen hier die praktischen Grenzen? Und wie wirkt sich die Architektur auf die Abrechnungsgenauigkeit aus, wenn ich verschiedene Wechselrichter nutze? Im September sinkt ja die Einstrahlung bereits deutlich – ich will nicht in die Falle tappen, eine Anlage zu dimensionieren, die in den Übergangszeiten sowieso zu wenig bringt.
Hat hier jemand konkrete Daten zu Gesamtwirkungsgrad und Schaltverlusten bei parallelen vs. zentralen Systemen?