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Sommer-Projekt PV-Anlage - welche Arbeitsschritte kann ich bei der Hitze vermeiden?

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SolarRentner67
Beiträge: 4
Themenstarter
(@solarrentner67)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat
[#44]

Hallo zusammen,

ich bin Hans, 67 Jahre alt und plane für diesen Sommer die Installation meiner ersten PV-Anlage auf dem Einfamilienhaus. Die Komponenten sind bestellt und sollen Ende Juli geliefert werden. Da ich als Rentner zeitlich flexibel bin, kann ich die heißesten Tage vermeiden.

Meine Frage: Welche Arbeitsschritte bei der Installation sind besonders hitzeempfindlich oder körperlich anstrengend? Ich dachte daran, die Montage der Module auf September zu verschieben, aber die Vorarbeiten wie Verkabelung im Keller könnte ich ja schon bei der aktuellen Hitze machen.

Habe gehört, dass manche Materialien bei über 30°C problematisch werden können. Stimmt das? Und wie ist das mit der Inbetriebnahme - sollte man die auch nicht bei Extremtemperaturen machen?

Würde mich freuen, wenn ihr eure Erfahrungen mit Sommer-Installationen teilen könntet. Besonders interessiert mich, ob es sinnvoll ist, bestimmte Arbeiten auf kühlere Tage zu legen oder ob man bei guter Vorbereitung auch bei 35°C arbeiten kann.

Vielen Dank schon mal!
Hans


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3 Antworten
ThomasK4729
Beiträge: 3
(@thomask4729)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Hallo Hans,

aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass die Modultemperatur bei direkter Sonneneinstrahlung und 35°C Außentemperatur schnell auf 60-70°C steigt. Das macht die Handhabung nicht nur unangenehm, sondern kann auch gefährlich werden.

Ich würde dir empfehlen: Verkabelung im Keller und Wechselrichter-Montage kannst du problemlos bei Hitze machen. Die Dacharbeiten aber definitiv auf frühe Morgenstunden (bis 9 Uhr) oder späten Nachmittag verlegen. Bei der Modulreinigung hab ich auch gelernt, dass heiße Module problematisch sind.

Bei der Inbetriebnahme solltest du darauf achten, dass der Wechselrichter nicht überhitzt. Die meisten Geräte haben zwar Temperaturschutz, aber optimal ist es trotzdem nicht.

Falls du noch nach Anbietern suchst - ich hab gute Erfahrungen mit Online-Vergleichsportalen gemacht, um erstmal einen Überblick über regionale Firmen zu bekommen. Spart Zeit und man kann die Angebote direkt nebeneinander legen, bevor man sich für Vor-Ort-Termine entscheidet. Angebotsvergleich


Antwort
Werner_5213
Beiträge: 3
(@werner_5213)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Hans, definitiv smart dass du das durchdenkst!

Ich hab im letzten Jahr bei 38°C montiert - never again. Die Module waren so heiß, dass man sie kaum anfassen konnte. Dazu kommt dass bei der Hitze die Leistung der Module eh reduziert ist, also die ersten Tests verfälscht sind.

Mein Tipp: Dacharbeiten nur morgens bis 10 Uhr oder abends ab 18 Uhr. Alles andere im klimatisierten Keller oder Technikraum. Und nimm dir nen Helfer mit, Sicherheit geht vor!

Bei der aktuellen Hitze würd ich höchstens Planungsarbeiten machen.


Antwort
SolarPanel_49
Beiträge: 1
(@solarpanel_49)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Hallo,

kann mich den Vorrednern nur anschließen. Bei meinen Mieterstrom-Projekten haben wir gelernt: Installation bei extremer Hitze ist ineffizient und riskant.

Wichtig ist auch: Viele Kleber und Dichtstoffe haben Temperaturangaben. Über 30°C können manche ihre Eigenschaften verlieren. Schau mal in die Datenblätter deiner Montagematerialien.

September ist perfekt für die Hauptinstallation. Dann hast du auch noch genug Zeit vor dem Winter um alles zu optimieren. Nutze jetzt die Zeit für Planung und Vorarbeiten im Haus.


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