Mich beschäftigt seit Monaten eine beobachtete Diskrepanz, die ich in den Handbüchern von drei verschiedenen Speichersystemen nicht erklärt finde. Alle drei Systeme zeigen ab September – also jetzt im Herbst – eine Leistungsabgabe, die konsistent etwa 12–18 % unter den tabellarischen Nennleistungs-Angaben liegt. Die Datenblätter beziehen sich offensichtlich auf 25°C Betriebstemperatur, aber selbst wenn ich das berücksichtige, passt es nicht zusammen.
Ich habe die Wechselrichter-Ausgangsleistung, die Batterietemperaturen und die tatsächlichen Lade-/Entladevorgänge protokolliert. Meine Hypothese: Die Handbücher rechnen mit optimalen Bedingungen, berücksichtigen aber nicht systematisch Alterungseffekte oder thermische Drosslung bei niedrigeren Umgebungstemperaturen. Kann das Herbst-Phänomen auch andere beobachtet haben?
Mich interessiert: Sind das bekannte Abweichungen der Hersteller oder fehlerhafte Messungen seitens der Herstellerangaben? Und vor allem – wie wertet ihr das bei eurer Wirtschaftlichkeitsrechnung ein?