Hallo zusammen,
ich beschäftige mich jetzt etwa zwei Jahre intensiv mit PV und plane gerade eine mittlere Erweiterung meiner bestehenden Anlage. Bei meiner Recherche stoße ich immer wieder auf die Frage, ob ich bei den neuen Modulen auf monokristalline oder polykristalline Zellen setzen sollte.
Im Netz findet man da teilweise widersprüchliche Infos – manche sagen, polykristallin ist günstiger aber weniger effizient, andere behaupten, der Unterschied spielt 2026 eh keine Rolle mehr. Dazu kommen dann noch Perovskite und andere Technologien, die angeblich bald am Markt sind.
Meine Frage konkret: Wenn ich jetzt im Herbst investiere, welcher Zelltyp macht noch wirtschaftlich Sinn? Gibt es da aktuelle Handbücher oder Studien, die das realistisch durchrechnen? Interessiert mich besonders unter dem Aspekt Stromspeicher – also wie sich die Zelltype auf die Gesamtkalkulation mit Batterie auswirkt.
Freue mich über praktische Erfahrungen von euch!
Dietmar
Hallo Dietmar H.,
gerne teile ich meine Erfahrungen damit. Ehrlich gesagt: 2026 ist das Thema wirklich kein großes Differenzierungsmerkmal mehr. Bei meinen 12 kWp hab ich vor Jahren noch bewusst monokristallin gewählt, aber heute würde ich sagen, der Wirkungsgradunterschied ist marginal geworden.
Für deine Erweiterung würde ich mich eher auf zwei Punkte konzentrieren: erstens die aktuelle Verfügbarkeit und der Preis pro Watt – da gibts im Moment gute Deals. Zweitens schau dir die Datenblätter der Hersteller an, weniger die Zellart. Die Qualität variiert da eher zwischen den Manufkturern.
Bezüglich Speicher: Das hängt viel mehr von deiner Ausrichtung und dem Shading ab als vom Zelltyp. Meine Erfahrung ist, dass eine gute Südausrichtung mehr bringt als die Diskussion monokristallin vs. polykristallin.
Mein Tipp: Lass dich vom Installer beraten, was gerade lieferbar ist und wirtschaftlich passt. Perovskite sind noch nicht marktweit verfügbar für dein Budget.
Viel Erfolg bei der Erweiterung!
Klaus M.