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Off-Grid Wochenendhaus: Wie nutze ich Verbrauchsdaten zur Speicherdimensionierung?

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Marcus K.
Beiträge: 3
Themenstarter
(@marcuskraus)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#114]

Hallo zusammen,

ich bin Marcus K. und plane eine Inselanlage für mein Wochenendhaus. Aktuell sammle ich Verbrauchsdaten für September/Oktober, um zu verstehen, welche Batteriekapazität ich wirklich brauche.

Mein Problem: Ich habe jetzt die Rohdaten von meinem Smart Meter der letzten Wochen, aber mir ist nicht ganz klar, wie ich diese sinnvoll interpretiere. Der durchschnittliche Tagesverbrauch liegt bei etwa 12 kWh, aber die Spitzenwerte sind extrem unterschiedlich – manche Tage 8 kWh, andere 18 kWh. Das sind fast 10 kWh Unterschied!

Für eine Off-Grid-Lösung muss ich ja nicht nur die durchschnittliche Last decken, sondern auch Schlechtwetter-Tage überbrücken. Wie geht ihr vor? Schaut ihr nur auf den Durchschnitt oder macht ihr auch eine Spitzenlast-Analyse? Und welche Sicherheitsmarge würdet ihr für den Herbst einplanen?

Ich habe auch vor, die Heizkörper später auf elektrisch umzurüsten, aber erstmal möchte ich nur mit Strom+Warmwasser kalkulieren. Hilfreiche Tipps sind sehr willkommen!


2 Antworten
SolarRookie2024
Beiträge: 4
(@solarrookie2024)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Gute Frage, Marcus! Das ist typisch für die Übergangszeit. Mein Tipp: Schau dir nicht nur Durchschnitt an, sondern auch die Top 10% der Verbrauchstage. Bei Off-Grid ist eine Batterie, die "gerade so" reicht, schnell zu klein.

Für dein Wochenendhaus würde ich einen Speicher auslegen, der mindestens 1,5x deinen Maximalverbrauch schafft – also bei 18 kWh mindestens 27 kWh Nutzkapazität. Dazu brauchst du dann PV-Leistung für im Mittel 2–3 Tage Schlechtwetter-Reserve. Im Herbst wird das kritisch, weil die Erträge sinken.

Hast du schon überlegt, ob du deine Verbrauchsspitzen reduzieren kannst – z.B. Waschmaschine nur tagsüber laufen lassen? Das hilft bei Off-Grid deutlich mehr, als du denkst!


Antwort
SolarNeuling2943
Beiträge: 8
(@solarneuling2943)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Hi Marcus, schöner Gedanke mit der systematischen Auswertung. Wenn ich das richtig sehe, brauchst du für eine Off-Grid-Lösung ja ein HEMS, das die Batterie intelligent lädt, oder? Sonst ist die Speicherdimensionierung ja fast Glücksspiel.

Ich persönlich bin noch nicht so weit bei meiner ersten Anlage, aber ich habe gerade gelesen, dass moderne Wechselrichter mit eingebauten Energiemanagementsystemen arbeiten. Könnte das für dich interessant sein, um die Verbrauchsspitzen flacher zu machen? Vielleicht gibt es da auch Lösungen, die Batterie-Lade-Profile auf Basis historischer Daten optimieren...


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