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Wann lohnt sich der Wechsel von Gas auf Wärmepumpe mit PV?

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Thomas-Kremer
Beiträge: 3
Themenstarter
(@thomas-kremer)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen
[#143]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich gerade intensiv mit der Frage, ob und wann ein Wechsel von unserer alten Gasheizung auf eine Wärmepumpe in Kombination mit einer PV-Anlage sinnvoll ist.

Unser Haus ist Baujahr 1985, relativ gut gedämmt (U-Wert Wände ca. 0,35). Die Gasheizung läuft noch, ist aber auch schon 18 Jahre alt. Jetzt überlege ich, ob ich nicht gleich beides angehen sollte - PV aufs Dach und Wärmepumpe in den Keller.

Meine Überlegung: Mit der PV-Anlage könnte ich zumindest teilweise den Strom für die Wärmepumpe selbst produzieren. Aber wie groß muss die Anlage dafür sein? Reichen 8-10 kWp oder brauche ich deutlich mehr? Und macht das überhaupt wirtschaftlich Sinn bei den aktuellen Preisen?

Gaspreise sind ja auch nicht ohne, aber die Investition für beides zusammen wäre schon erheblich. Hat jemand von euch schon mal so eine Kombination umgesetzt? Würde mich über eure Erfahrungen freuen.

Viele Grüße
Thomas


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3 Antworten
SolarRentner67
Beiträge: 4
(@solarrentner67)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Servus Thomas,

kann ich nur empfehlen! Hab vor 3 Jahren genau das gemacht - 12 kWp PV und Luft-Wasser-Wärmepumpe. Bei deinem Baujahr sollte das gut funktionieren wenn die Dämmung stimmt.

Für die Dimensionierung der PV: Rechne mal mit ca. 4000-5000 kWh Jahresverbrauch für die Wärmepumpe (je nach Heizlast). Mit 10 kWp kommst du auf ca. 9500-10000 kWh Ertrag, also sollte das passen. Im Winter deckst du natürlich weniger ab, dafür im Sommer umso mehr.

Wirtschaftlich ist das schon sinnvoll, besonders wenn die Gasheizung eh bald getauscht werden muss. Die Förderung nicht vergessen - bis zu 70% gibt's ja zur Zeit.


Antwort
Thomas-Krger
Beiträge: 6
(@thomas-krger)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Hey Thomas,

kommt drauf an wie deine Heizkörper sind. Wenn du noch die alten kleinen hast, wird's schwierig mit ner Wärmepumpe. Fußbodenheizung wär optimal.

Sonst passt das schon - 10 kWp sollten reichen.


Antwort
Hermann_1951
Beiträge: 9
(@hermann_1951)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Hallo Thomas,

eine interessante Überlegung, die ich durchaus nachvollziehen kann. Ich selbst beschäftige mich ja schon länger mit solchen Themen und habe auch schon über die Rentabilität von PV-Anlagen diskutiert.

Grundsätzlich ist die Kombination PV + Wärmepumpe durchaus sinnvoll, allerdings sollten Sie einige Punkte beachten: Die Wärmepumpe benötigt den meisten Strom dann, wenn die PV-Anlage am wenigsten produziert - nämlich in den Wintermonaten. Ein Pufferspeicher und eventuell ein Batteriespeicher könnten hier helfen.

Bei Ihrem Hausbaujahr würde ich zunächst eine genaue Heizlastberechnung empfehlen. 8-10 kWp könnten ausreichen, aber das hängt stark von Ihrem individuellen Verbrauch ab. Die aktuellen Fördermöglichkeiten machen die Investition durchaus attraktiver.


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