Hab mal bei einem Kunden zwei baugleiche Anlagen mit verschiedenen WR vermessen. Der "bessere" mit 97,8% Datenblatt-Wirkungsgrad lag real nur 1,2% vor dem 95,5%-Gerät. Das waren über ein Jahr gerechnet etwa 80 kWh Unterschied bei 7 kWp.
Wichtig ist: Die DC/AC-Verluste sind nur ein Teil der Gleichung. MPP-Tracking Qualität und Anpassung an deine String-Konfiguration sind oft entscheidender.
200€ Aufpreis für theoretisch 20-30 kWh? Das amortisiert sich nie. Nimm lieber den zuverlässigeren Hersteller.
Bei meinem Balkonkraftwerk hab ich den Unterschied mal getestet - allerdings nur kleine Leistungen. Gerade jetzt bei der Sommerhitze ist die Kühlung wichtiger als der theoretische Wirkungsgrad.
Wenn der teure WR bei 40°C schon runterregelt und der günstige noch voll arbeitet, wars das mit dem Vorteil. Mein Rat: Lieber robuste Technik als Papier-Bestwerte.
Ich sehe das anders als die Vorredner. Bei größeren Anlagen summieren sich die Unterschiede schon auf. Wenn du zusätzlich noch einen Stromspeicher planst, solltest du jeden kWh mitnehmen.
Gerade mit Klimaanlage im Sommer ist jede kWh wertvoll. Die 2-3% können sich über die Lebensdauer durchaus rechnen, wenn du den Strom selbst verbrauchst.
Aber ja - die Kühlung ist entscheidend. Schau dir Geräte mit aktiver Belüftung an, die halten die Leistung auch bei Hitze stabil.