Hallo zusammen,
ich betreibe jetzt seit 3 Jahren meine 8 kWp-Anlage mit Speicher und beschäftige mich gerade intensiver mit der Langzeitplanung. Bei meinen Optimierungen im Smart-Home-Bereich merke ich, dass ich die Ertragsprognosen immer zu optimistisch kalkuliert habe.
Meine Frage: Wie realistisch plant ihr eigentlich die Modulalterung in eure Wirtschaftlichkeitsrechnungen ein? Ich habe gelesen, dass moderne Module mit ca. 0,5–0,7% jährlicher Degradation rechnen, aber in den ersten Jahren ist es deutlich stärker (initial degradation). Das würde ja nach 25 Jahren locker 15–20% Leistungsverlust bedeuten.
Wenn ich das ehrlich in meine Speicher-Amortisationsrechnung einrechne, sieht die Sache plötzlich ganz anders aus. Mein Speicher sollte sich in 10 Jahren rechnen – aber mit realistischer Degradation vielleicht erst in 12–13 Jahren?
Wie macht ihr das? Nutzt ihr pauschale Annahmen oder schaut ihr euch die Herstellerdatenblätter genauer an? Und: Ändert das Degradation eure Entscheidung, ob sich eine Anlage noch lohnt?
Danke für realistische Erfahrungen!