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[Gelöst] PV-Anlage beim Hausverkauf mitgeben oder abbauen und mitnehmen?

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Thomas-Kremer
Beiträge: 2
Themenstarter
(@thomas-kremer)
New Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten
[#32]

Hallo zusammen,

ich stehe vor einer finanziellen Entscheidung, bei der ich gerne mit echten Zahlen argumentieren möchte, nicht mit Faustregeln.

Situation: Mein Haus soll nächstes Jahr verkauft werden. Die PV-Anlage läuft seit 6 Jahren, hat sich noch nicht ganz amortisiert (Speicher mit dabei), und ich bekomme noch 12 Cent/kWh Einspeisevergütung bis 2030. Der Makler sagt, eine Anlage auf dem Dach erhöht den Kaufpreis – aber um wie viel realistisch?

Jetzt die knifflige Frage: Macht es wirtschaftlich Sinn, die Anlage abzubauen und in mein neues Haus mitzunehmen? Oder sollte ich sie dalassen und dem Käufer übertragen?

Bei einem Abbau muss ich mit Demontagekosten, Transport und evtl. Wiederinstallation rechnen. Bei einem Verkauf mit der Immobilie verliere ich die restliche Laufzeit bis 2030 – aber bekomme vielleicht einen besseren Preis.

Wer hat konkrete Erfahrungen damit gemacht oder kann mir helfen, das mal sauber durchzurechnen? Interessieren mich vor allem die tatsächlichen Kosten beim Umzug einer Bestandsanlage.


2 Antworten
R.Weissmann
Beiträge: 1
(@r-weissmann)
New Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Moment – da sollte man aber wirklich differenzieren. Der Makler hat Interesse, dass es teuer wird, nicht dass es wirtschaftlich ist für dich.

Konkrete Frage: Wie viel höher wird der Kaufpreis denn realistisch? Nicht die Aussage des Maklers, sondern vergleichbare Objekte. Weil wenn der Preisaufschlag unter 5.000 Euro liegt, lohnt sich der Abbau eher nicht. Wenn er aber 15.000+ ist, musst du anders rechnen.

Auch: Modulalterung – nach 6 Jahren hattest du schon ca. 2–3% Degradation. Die restlichen 4 Jahre bringt dir die Anlage nicht mehr auf Top-Leistung. Das sollte in deine Kalkulation.

Mein Bauchgefühl: Eher dalassen, außer der Käufer möchte die Anlage nicht. Dann fällt die Abbau-Komplikation ohnehin weg.


Antwort
Klaus M.
Beiträge: 1
(@klausmueller58)
New Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Hi Thomas,

interessante Situation. Aus meiner Erfahrung mit meinem Speichersystem würde ich hier folgendes bedenken: Beim Abbau brauchst du nicht nur die Montagekosten, sondern auch eine Elektrofachkraft, die die Anlage stillegt und später wieder anmeldet – das kann schnell 1.500–2.500 Euro sein, je nach Umfang und Speicher.

Die restliche Vergütung bis 2030 ist aber nicht zu unterschätzen. Bei deinen 6 Jahren und 12 Cent – rechne mal durch, wie viel Ertrag dir die restlichen 4 Jahre noch bringt. Oft ist das mehr als der Makler als Preisaufschlag einrechnet.

Ein praktischer Tipp: Sprich mit dem neuen Eigentümer – manche Käufer wollen die Anlage sogar lieber haben, weil sie läuft, statt dass sie selbst bauen müssen. Dann könnte auch eine Übernahmegebühr für dich rauskommen, ohne dass du abbauen musst. Das habe ich bei meiner Smart-Home-Regelung ähnlich gemacht – Übergabe ist oft günstiger als Neuaufbau.


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