Hallo zusammen,
ich überdenke gerade mein Ausbaupotenzial und bin auf eine interessante Frage gestoßen. Meine aktuelle 8,5-kWp-Anlage läuft optimal über Süd und ich fahre damit super. Aber jetzt könnte ich noch ca. 6-7 kWp auf der Ost- und Westseite des Dachs installieren.
Klar, die Süd-Module bringen bei gleicher Größe mehr Ertrag pro kWp. Aber die Ost-West-Ausrichtung hat doch den Vorteil, dass die Erträge über den Tag verteilt sind – weniger Spitzen, bessere Lastverteilung. Bei meinem Nutzungsverhalten (Home Office, durchgehend Verbraucher) müsste ich ja deutlich mehr Strom selbst verbrauchen können statt einzuspeisen.
Meine Frage: Wie rechnet ihr das wirtschaftlich ab? Reicht mir der bessere Eigenverbrauch eines Ost-West-Systems aus, um die niedrigeren Gesamterträge gegenüber einer reinen Süderweiterung auszugleichen? Oder bin ich da der Illusion verfallen?
Freue mich auf erfahrene Meinungen – vor allem von denen, die ähnliche Szenarien durchgerechnet haben.
Spannend – ähnliches Problem hatte ich auch beim Smart-Home-Setup, als ich versucht habe, die Lastverteilung zu optimieren. Kurzfassung: Bei dir im Homeoffice könnte Ost-West wirklich Sinn machen, wenn du die Geräte smart steuern kannst. Mit intelligenter Verbrauchsplanung (siehe auch meinen älteren Thread zu Smart Meter 2026) könntest du die Flachkurve des OW-Systems deutlich besser ausnutzen als die Spitzenlast von reiner Süd-Orientierung. Technisch interessant – finanziell muss man aber ehrlich sagen: Süd bringt einfach mehr kWh. Wenn dein Budget limitiert ist, würde ich eher erst Süd vollmachen.