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Strompreiserhöhung im Herbst: Wie verändert sich mein ROI?

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Marco-Kellner
Beiträge: 5
Themenstarter
(@marco-kellner)
Active Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten
[#31]

Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei, meine PV-Anlage für unser Einfamilienhaus zu planen und merke, dass die Diskussionen in den Medien wieder um Strompreiserhöhungen kreisen. Das verunsichert mich ein bisschen bei meinen Wirtschaftlichkeitsberechnungen.

Meine Frage: Wie sollte ich steigende Strompreise in meiner ROI-Kalkulation realistisch abbilden? Wenn ich jetzt mit 35 Cent/kWh kalkuliere, aber die Tarife weiter steigen – wird meine Amortisationszeit deutlich kürzer? Oder ist das zu optimistisch gedacht?

Ich interessiere mich speziell für hocheffiziente Module (TOPCon, HJT) und möchte die Planung nicht zu sehr von kurzfristigen Schwankungen abhängig machen. Trotzdem: Gibt es einen Standard-Strompreisanstieg, den seriöse Planer einkalkulieren? 2-3% pro Jahr? Oder eher konservativer?

Wäre dankbar für praxisnahe Tipps, wie ich das in meinen Exceltabellen sauber abbilden kann, ohne dass ich blind irgendwelche Annahmen treffe.

Danke!


2 Antworten
MichaelK42
Beiträge: 4
(@michaelk42)
Active Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Ich merk grad, dass ich dieses Jahr wieder ordentlich sparen konnte wegen der Eigennutzung – aber echte Prognosen zu Strompreisen sind einfach schwer. Was ich dir konkret empfehle: Schau dir die Vergangenheit an, nimm einen Mittelwert und rechne dann immer mit zwei, drei Varianten.


Antwort
Klaus_1952
Beiträge: 0
(@klaus_1952)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Marco, gute Frage – die stelle ich mir auch gerade. Ich habe mir für meine Planung mal die letzten 10 Jahre Strompreisentwicklung angeschaut und fahre mit einem konservativen Ansatz von durchschnittlich 2,5% jährlichem Anstieg sehr gut.

Allerdings: Ich rechne in meinem Modell zwei Szenarien. Einmal mit 2,5%, einmal mit nur 1,5%. So sehe ich, wie robust meine Amortisation gegenüber Strompreis-Pessimismus ist. Bei mir ist die Anlage selbst beim 1,5%-Szenario immer noch wirtschaftlich.

Für hocheffiziente Module würde ich das Risiko gering einschätzen – die halten länger und der Ertrag pro Quadratmeter Fläche ist einfach besser. Das macht deine Berechnung weniger anfällig für Strompreis-Unsicherheiten. Auf die technologische Frage gehe ich hier jetzt nicht rein – da habe ich mir ja schon meine Gedanken gemacht. Aber fürs ROI-Modell: Bessere Module = größere Puffer.


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