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[Gelöst] Mieterstrom scheitert an Netzanbindung – regulatorische Blockaden?

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FelixKraus42
Beiträge: 4
Themenstarter
(@felixkraus42)
Active Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten
[#13]

Ich beschäftige mich gerade intensiver mit Mieterstromlösungen für ein MFH-Projekt und stoße immer wieder auf ein Problem, das in den üblichen Diskussionen unterbelichtet bleibt: die technische und bürokratische Seite der Netzanbindung.

Als Elektroingenieur verstehe ich die Wechselrichter-Thematik und die Smart-Home-Integration (arbeite ja auch an meinem Eigenverbrauch mit Wallbox-Optimierung), aber bei Mieterstrom geht es ja um etwas strukturell anderes. Der Netzbetreiber muss ja nicht nur die Anlage selbst, sondern auch die dezentralisierte Stromverteilung an mehrere Parteien genehmigen.

Meine konkrete Frage: Wie groß ist dieses Genehmigungshürden-Problem wirklich? Müssen für jeden Mieter separate Zählpunkte angelegt werden? Gibt es regionale Unterschiede bei den Netzbetreibern? Und wie lange dauert sowas aktuell realistisch – gibt es da Erfahrungswerte?

Ich vermute, dass viele Projekte nicht an der Rentabilität scheitern, sondern schon an den Hürden davor. Wie seht ihr das?


1 Antwort
Michael K.
Beiträge: 6
(@techmike_8769)
Active Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Da sprichst du einen wunden Punkt an. Ja, die Netzanbindung ist oft der größere Knackpunkt als die Anlage selbst. Jeder Mieter braucht technisch gesehen einen eigenen Zählpunkt – nicht immer, aber meistens. Das ist bei älteren Gebäuden oft ein Riesenproblem, weil die Zählerplätze nicht dafür ausgelegt sind.

Bei meiner Recherche zu dezentralen Anlagen habe ich gemerkt: Netzbetreiber sind da extrem unterschiedlich. Manche brauchen 6 Wochen, andere 6 Monate. Und die Kosten variieren wild. Dazu kommen dann die Anforderungen für Monitoring-Systeme und die Kommunikationsschnittstellen zu den intelligenten Zählern.

Mein Tipp: Mit dem Netzbetreiber gleich am Anfang klären, nicht erst beim Architekten die Anlage planen. Das spart später böse Überraschungen.


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