Seite wählen

Benachrichtigungen
Alles löschen

Mieterstrom scheitert an Netzanbindung – regulatorische Blockaden?

1 Beiträge
1 Benutzer
0 Reactions
0 Ansichten
FelixKraus42
Beiträge: 12
Themenstarter
(@felixkraus42)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#13]

Ich beschäftige mich gerade intensiver mit Mieterstromlösungen für ein MFH-Projekt und stoße immer wieder auf ein Problem, das in den üblichen Diskussionen unterbelichtet bleibt: die technische und bürokratische Seite der Netzanbindung.

Als Elektroingenieur verstehe ich die Wechselrichter-Thematik und die Smart-Home-Integration (arbeite ja auch an meinem Eigenverbrauch mit Wallbox-Optimierung), aber bei Mieterstrom geht es ja um etwas strukturell anderes. Der Netzbetreiber muss ja nicht nur die Anlage selbst, sondern auch die dezentralisierte Stromverteilung an mehrere Parteien genehmigen.

Meine konkrete Frage: Wie groß ist dieses Genehmigungshürden-Problem wirklich? Müssen für jeden Mieter separate Zählpunkte angelegt werden? Gibt es regionale Unterschiede bei den Netzbetreibern? Und wie lange dauert sowas aktuell realistisch – gibt es da Erfahrungswerte?

Ich vermute, dass viele Projekte nicht an der Rentabilität scheitern, sondern schon an den Hürden davor. Wie seht ihr das?


Teilen: