Hallo zusammen, ich beschäftige mich gerade intensiver mit dem Thema Mieterstrom und versuche, die wirtschaftlichen und praktischen Hürden zu verstehen, die Projects in der Realität bremsen.
Als jemand, der beruflich mit Anforderungsanalyse und Systemplanung arbeitet, finde ich es faszinierend, wie viele theoretisch saubere Lösungen in der Praxis scheitern – nicht wegen der Technik, sondern wegen organisatorischer oder regulatorischer Dinge.
Ich lese viel über Mieterstrom und sehe: Administrativer Aufwand bei der Gründung einer Betreibergesellschaft, lange Genehmigungswege bei den Stadtwerken, fehlende Wirtschaftlichkeit bei kleineren Gebäuden, Mieter-Skepsis gegenüber neuen Verträgen. Aber was sind denn eure Top-3-Blockaden, wenn ihr konkrete Projekte plant oder begleitet?
Besonders interessiert mich: Gibt es Hürden, die man mit guter Vorbereitung reduzieren kann, oder sind manche einfach strukturell unlösbar? Und wo macht Mieterstrom wirtschaftlich überhaupt noch Sinn – nur bei größeren Mehrfamilienhäusern?
Freue mich auf eure Erfahrungen!