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Planung erste PV-Anlage - worauf sollte ich als Laie besonders achten?

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SolarNeuling29
Beiträge: 5
Themenstarter
(@solarneuling29)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen
[#14]

Hallo zusammen,

ich plane meine erste PV-Anlage und bin ehrlich gesagt etwas überfordert von all den Informationen. Nachdem der Winter vorbei ist und die Tage länger werden, merke ich erst richtig, wie viel Strom wir verbrauchen - unsere Abrechnung war ein Schock!

Mein Haus: Einfamilienhaus Baujahr 2010, Satteldach Südausrichtung, ca. 120qm Dachfläche verfügbar. Stromverbrauch liegt bei etwa 4.500 kWh/Jahr für 4 Personen.

Ich hab schon ein paar Angebote eingeholt, aber die Unterschiede sind riesig - zwischen 15.000€ und 25.000€ für ähnliche Anlagen. Einige Installateure wollen sofort Speicher mitverkaufen, andere sagen das lohnt noch nicht.

Worauf sollte ich bei der Planung besonders achten? Welche Fragen sollte ich den Installateuren stellen? Gibt es typische Fallen oder Fehler, die Neulinge oft machen?

Und noch eine Frage: Macht es Sinn, jetzt im Frühjahr zu planen oder sollte ich bis zum Herbst warten? Die Wartezeiten sollen ja immer noch lang sein.

Danke schon mal für eure Hilfe!


3 Antworten
SolarMontage47
Beiträge: 4
(@solarmontage47)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Als jemand der beruflich installiert: Die 25.000€ Angebote sind meist überteuert, außer da sind wirklich Premium-Komponenten drin. Bei deinem Verbrauch und der Dachfläche sollten 20-22.000€ für eine solide 10kWp-Anlage reichen.

Wichtig: Statik prüfen lassen, besonders bei dem Baujahr kein Problem. Und lass dir schriftlich geben, dass der Installateur auch den Netzanschluss beim Netzbetreiber anmeldet - das vergessen manche zu erwähnen.

Jetzt planen ist perfekt, dann kannst du noch diesen Sommer in Betrieb gehen und die guten Sommermonate mitnehmen.

Ach ja, und vergiss nicht die Versicherung! Hab ich anfangs auch übersehen. Ein Kollege aus dem Forum hat mir damals einen guten Vergleichsrechner gezeigt - da konnte ich schnell die verschiedenen Anbieter checken und hab letztendlich richtig Geld gespart. Photovoltaikversicherungsvergleich


Antwort
Werner-Hoffmann
Beiträge: 1
(@werner-hoffmann)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Willkommen im Club der PV-Neulinge! Die Preisunterschiede sind normal und meist durch unterschiedliche Komponenten begründet. Wichtigste Punkte für die Planung: Lass dir mehrere Angebote mit identischen Leistungen erstellen - gleiche Modulleistung, gleicher Wechselrichter-Typ. Bei 4.500 kWh Verbrauch würde ich mindestens 8-10 kWp empfehlen, wenn das Dach hergibt. Speicher kannst du später nachrüsten, ist erstmal nicht zwingend nötig. Frag die Installateure nach Referenzen und schau dir deren Arbeiten an. Zeitpunkt ist gut - Frühjahr planen, im Sommer installieren lassen. Wartezeiten sind kürzer geworden, aber immer noch 2-3 Monate einplanen.


Antwort
Werner-Koch73
Beiträge: 4
(@werner-koch73)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Bei der Installateur-Auswahl solltest du wirklich aufpassen. Hab hier schon mal geschrieben, wie wichtig seriöse Handwerker sind.

Mein Tipp: Lass dir das Angebot genau erklären - Modultyp, Wechselrichter, Montagesystem. Billiganbieter sparen oft an der falschen Stelle. Für dein Dach würde ich auch 10 kWp anpeilen, das passt gut zu eurem Verbrauch. Bei den aktuellen Modulpreisen kostet jedes zusätzliche kWp nur noch wenig mehr.

Speicher würde ich erst später nachdenken - die Technik entwickelt sich noch schnell weiter und die Preise fallen.


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