Hallo zusammen,
ich bin Stefan und arbeite im Maschinenbau – Zeit für Hobbyprojekte ist knapp, aber die Stromrechnung im Sommer treibt mich um. Gerade wenn es viel Sonne gibt, möchte ich nicht einfach alles ins Netz einspeisen.
Ich habe von Home Assistant gehört und frage mich: Ist es praktisch, jetzt im August damit anzufangen, meine geplante 6-kWp-Anlage selbst zu automatisieren? Was genau brauche ich dazu – nur ein Raspberry Pi und eine API vom Wechselrichter, oder ist da noch viel Hardware-Basteln nötig?
Mein Ziel: Waschmaschine und Spülmaschine sollen automatisch bei Hochproduktion laufen, und der Warmwasserboiler soll smart zugeschaltet werden. Muss ich dazu coden können, oder gibt es fertige Flows?
Wie kompliziert ist der Einstieg wirklich, wenn man nicht tagtäglich Zeit hat? Lohnt sich der Aufwand noch vor Herbst, oder sollte ich warten?
Danke für eure Erfahrungen!
Hi Stefan,
good timing – im August ist noch viel Sonne für Tests. Home Assistant ist dafür ideal, muss aber ehrlich sagen: der Einstieg braucht ein Wochenende Zeit, nicht nur eine Stunde.
Du brauchst: Raspberry Pi 4 (8GB), Home Assistant OS, und dann die Integration zu deinem Wechselrichter (SMA, Fronius, Victron – welcher ist es denn?). Die meisten haben offene APIs, manche brauchen noch Umwege über MQTT.
Die gute Nachricht: Für dein Szenario (Waschmaschine + Spülmaschine) gibt es fertige Automationen, kein Coding nötig. Du brauchst aber smarte Steckdosen oder Relais an den Geräten.
Mein Tipp: Fang dieses Wochenende an, konfiguriere erst mal nur das Monitoring (Daten auslesen). Die Automatisierungen können folgen. Bis Herbst hast du noch 6-8 Wochen gute Erträge zum Testen.
Welcher Wechselrichter-Typ kommt bei dir zum Einsatz? Dann kann ich dir die konkrete Integrationsanleitung verlinken.