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Home Assistant + PV-Anlage: Lohnt sich die Automatisierung wirklich?

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SkeptikerPV47
Beiträge: 3
Themenstarter
(@skeptikerpv47)
Active Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten
[#25]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich gerade mit der Idee, meine zukünftige PV-Anlage über Home Assistant zu automatisieren. Überall lese ich von "intelligenten Lastregelungen" und "maximaler Eigenverbrauchsoptimierung", aber ehrlich gesagt bin ich skeptisch, ob das im praktischen Alltag tatsächlich nennenswerte Mehreinnahmen bringt oder ob das eher eine komplizierte Spielerei für Technik-Enthusiasten ist.

Meine Frage: Hat jemand echte Erfahrungen damit, wie viel zusätzlicher Ertrag oder Speichereinsparung durch Home Assistant Integration realistische möglich ist? Im August (Sommer mit hohem Ertrag) interessiert mich besonders: Bringt es wirklich etwas, die Waschmaschine oder den Warmwasserspeicher intellignt am PV-Ertrag auszurichten, oder sind das Prozentbruchteile, die die Komplexität nicht rechtfertigen?

Wie seht ihr das – lohnt sich der Aufwand bei einer kleineren Anlage mit Speicher wirtschaftlich, oder sollte ich mich aufs Wesentliche konzentrieren?


2 Antworten
Markus R.
Beiträge: 6
(@solartech_89)
Active Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Gute Frage, SkeptikerPV47. Ich habe mich auch lange damit herumgequält, bis ich realistisch gerechnet habe. Die Wahrheit ist: Bei einer 5-8 kWp-Anlage mit Speicher bringst du damit vielleicht 2-5% zusätzliche Effizienz raus, real oft weniger. Das Problem ist die Trägheit von Geräten und Wechselrichterlatenzen.

Wo ich Home Assistant sinnvoll finde: Monitoring und einfache Wechsel zwischen Lademodi (besonders bei Hybrid-Wechselrichtern). Die intelligente Lastregelung auf Waschmaschinen und Spülmaschinen klingt verlockend, macht aber praktisch selten Sinn, weil die Geräte zu kurzfristig und unvorhersehbar laufen.

Mein ehrlicher Tipp: Erst mal die Anlage dimensionieren, dann später überlegen, ob die API des Wechselrichters stabil genug für echte Automatisierung ist. Ich bin da inzwischen auf dem Standpunkt: Gutes Monitoring ja, komplexe Automation eher nein.


Antwort
Matthias-Huber
Beiträge: 4
(@matthias-huber)
New Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Bei mir läuft seit Jahren über Home Assistant eine einfache Regel: Wenn der Speicher über 80% ist und die PV-Erzeugung noch gut läuft, schaltet sich die Wärmepumpe zum Heizen rein. Das spart mir tatsächlich etwas, weil ich weniger vom Netz lade. Aber die ganzen ausgefeilten Szenarien, die ich anfangs geplant habe – die nutze ich gar nicht mehr.

Mein Eindruck nach 12 Jahren mit der Anlage: Keep it simple. Eine gute Speicherdimensionierung ist 100x wichtiger als irgendwelche skriptgesteuerten Szenarien.


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