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Tibber-API mit Balkonanlage verbinden: Was braucht man wirklich?

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SolarStarter28
Beiträge: 2
Themenstarter
(@solarstarter28)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#74]

Hallo zusammen,

ich habe mir gerade eine kleine Balkonanlage mit 400W zugelegt und bin total begeistert vom Ertrag diesen Sommer. Jetzt habe ich gehört, dass man Tibber (meinen Stromanbieter) irgendwie mit der PV-Anlage koppeln kann, um die Ladevorgänge oder Verbrauch zu optimieren.

Meine Frage: Ist das wirklich softwareseitig alles möglich, oder braucht man da spezielle Hardware? Ich habe einen einfachen Hoymiles-Wechselrichter ohne Speicher. Kann ich da überhaupt Tibber-Integration nutzen, oder ist das nur für größere Anlagen mit Batterie sinnvoll?

Welche Software/Apps müsste ich denn einrichten? Gibt es da Anfänger-freundliche Lösungen, oder muss man da technisch fit sein? Ich bin noch ziemlich neu im Thema und möchte nicht zu viel Geld für unnötige Gadgets ausgeben.

Danke schon mal für eure Tipps!


2 Antworten
TechSolar_1987
Beiträge: 0
(@techsolar_1987)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Kurz und knapp: Bei 400W und ohne Speicher brauchst du Tibber-Integration nicht, da sparst du dir Arbeit. Wenn's später mal größer wird und du ne Batterie anschaffst, dann macht das Sinn – dann würde ich Home Assistant + Tibber-API vorschlagen. Hab das bei mir im Thread zur HEMS-Priorisierung ja auch durchgespielt – ohne Battery ist es wirklich nicht nötig.


Antwort
Werner-Koch73
Beiträge: 3
(@werner-koch73)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Guten Tag SolarStarter28,

Ihre Frage ist völlig berechtigt. Bei einer reinen Balkonanlage ohne Speicher ist die Tibber-Integration eher akademischer Natur – der praktische Nutzen ist gering. Die Tibber-API ermöglicht zwar Abruf von Strompreisen und Verbrauchsdaten, aber ohne Batteriespeicher oder steuerbares Verbrauchlastsystem können Sie die Preissignale nicht wirklich nutzen.

Das Wichtigste: Der Hoymiles-Wechselrichter kommuniziert über proprietäre Protokolle. Für echte Tibber-Integration bräuchten Sie einen Zwischenschicht-Service (z.B. Home Assistant oder eine MQTT-Brücke), der die Daten umwandelt.

Für Ihre 400W-Anlage würde ich den Aufwand noch nicht treiben. Konzentrieren Sie sich erst auf stabiles Monitoring Ihres Ertrags. Später, wenn Sie vielleicht ausbauen und einen Speicher hinzufügen, wird das Thema relevanter.

Grüße,
Werner


Antwort
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