Hallo zusammen,
bin seit Jahren mit meiner 12kWp-Anlage sehr zufrieden und überlege jetzt für unser Gartenhaus auch eine kleine Mini-Solaranlage. Das Häuschen nutzen wir hauptsächlich von Mai bis August, manchmal auch im September wenn das Wetter noch schön ist.
Verbrauch ist überschaubar: LED-Beleuchtung, kleiner Kühlschrank (ca. 150W), Radio und gelegentlich mal das Handy laden. Schätze so 2-3 kWh am Tag wenn wir da sind.
Bin am überlegen zwischen einem 600W Balkonkraftwerk mit Akku oder gleich was größerem mit 800W. Bei meiner Hausanlage hab ich ja schon viel Erfahrung mit der Optimierung gesammelt, aber bei so kurzer Nutzungsdauer bin ich unsicher ob sich der Aufwand lohnt.
Was meint ihr - macht das Sinn für nur 3-4 Monate im Jahr? Oder sollte ich lieber bei der normalen Stromversorgung bleiben? Die Amortisation wird ja ewig dauern bei der kurzen Saison...
Freue mich auf eure Einschätzungen!
Moin!
Also bei nur 3-4 Monaten Nutzung würde ich ehrlich gesagt erstmal schauen, ob sich das wirklich rechnet. Ich hab zwar hauptsächlich Erfahrung mit Wallboxen und Ladestationen, aber die Grundüberlegung ist ähnlich.
Mit deinem Verbrauch von 2-3 kWh täglich kommst du ja auf vielleicht 300-400 kWh pro Saison. Bei aktuellen Strompreisen sind das vielleicht 100-120€ pro Jahr. Ein vernünftiges 600W Set mit Akku kostet dich schnell 1500€+, dann bist du bei über 12 Jahren Amortisation - und das nur wenn alles perfekt läuft.
Ich würde eher überlegen, ob du nicht mit einer kleinen Powerstation flexibler fährst. Die kannst du zuhause laden (wenn du Überschuss hast) und mitnehmen. Oder gleich erstmal testen mit einer ganz kleinen Lösung - 200W Panel + Powerstation zum ausprobieren.
Bei deiner Erfahrung mit der Hausanlage weißt du ja selbst, wie wichtig die Ausrichtung und Verschattung ist. Im Gartenbereich ist das oft nicht optimal zu lösen.
Was hast du denn für Anschlusmöglichkeiten im Häuschen? Normaler Hausanschluss oder komplett autark?