Seite wählen

Stromspeicher im So...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Stromspeicher im Sommer überlastet - wie schont man die Batterie?

7 Beiträge
5 Benutzer
1 Reactions
4 Ansichten
Thomas-Becker32
Beiträge: 4
(@thomas-becker32)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Hallo Tim,

aus meiner Sicht machst du dir zu viele Gedanken. Moderne Lithium-Batterien sind für genau solche Anwendungen ausgelegt. 3-4 Vollzyklen pro Tag mögen viel erscheinen, aber rechne mal nach: das sind ca. 1200 Zyklen im Jahr. Bei einer Garantie von 6000-8000 Zyklen hast du noch reichlich Puffer.

Wichtiger ist die Einhaltung der Betriebstemperatur. Pylontech arbeitet optimal zwischen 15-25°C. Darüber hinaus reduziert sich die Lebensdauer deutlicher als durch häufige Zyklen.

Mein Rat: Konzentriere dich auf gute Belüftung und Temperaturüberwachung. Die Ladezyklen regelt das BMS der Batterie schon optimal. Falls du trotzdem optimieren willst, dann eher über intelligente Verbrauchersteuerung - lass die Klimaanlage bevorzugt dann laufen, wenn die PV voll produziert.

Viele Grüße
Thomas


Antwort
TechMike_87
Beiträge: 3
(@techmike_87)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Moin Tim,

kenn ich gut das Problem! Bei mir läuft's ähnlich, hab aber schon länger Erfahrung damit. Die vielen kleinen Zyklen sind tatsächlich nicht optimal für LiFePO4, auch wenn die robust sind.

Was bei mir geholfen hat: SOC-Fenster anpassen. Statt 10-95% lass ich den Speicher nur zwischen 20-85% arbeiten. Reduziert die nutzbare Kapazität etwas, aber schont die Zellen deutlich. Bei Pylontech kannst du das über die Fronius-Software einstellen.

Zweiter Tipp: Lade-/Entlade-Schwellen anpassen. Ich hab die Hysterese auf 5% gesetzt - heißt, wenn er bei 85% ist, fängt er erst bei 80% wieder an zu laden. Verhindert das ständige Hin und Her.

Und im Sommer gönn ich dem Speicher bewusst mal 'ne Pause. Wenn absehbar ist, dass er den ganzen Tag vor sich hin zappelt, stell ich ihn manchmal auf 'Erhaltungsladung' und lass den Überschuss ins Netz. Hatte das Thema schonmal bei den Wandlungsverlusten angesprochen - weniger Durchsatz = weniger Stress für alle Komponenten.


Antwort
Seite 2 / 2
Teilen: