Seite wählen

PV-Ladestrom vs. Ne...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

[Gelöst] PV-Ladestrom vs. Netzstrom: Wie viel spart man wirklich im August?

3 Beiträge
3 Benutzer
0 Reactions
55 Ansichten
Werner K.
Beiträge: 2
Themenstarter
(@werner68)
New Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten
[#24]

Hallo zusammen,

ich habe eine Frage, die mich schon länger beschäftigt. Im Sommer lade ich mein E-Auto ja bevorzugt mit eigenem PV-Strom – das ist klar die beste Option. Aber ich frage mich: Wie berechne ich die tatsächliche Ersparnis richtig?

Mein Setup: 8 kWp auf südwestlichem Dach (ja, nicht optimal, aber so wars möglich), Speicher mit 10 kWh, Wallbox mit Regelung für Überschussladen. Im August hat das E-Auto meist vollen Speicher plus PV-Ladung zur Verfügung.

Die Frage ist konkret: Soll ich bei der Berechnung der Einsparung den aktuellen Strompreis (ca. 32 ct/kWh) anrechnen? Oder eher den Preis, den ich bekommen würde, wenn ich den Strom ins Netz einspeisen würde (ca. 8 ct/kWh)? Das macht ja einen großen Unterschied bei der vermeintlichen "Ersparnis".

Wie handhabt ihr das? Und wie kalkuliert ihr die Speicherverluste (ca. 10% bei meinem Speicher) in die Rechnung ein? Das verfälscht ja auch das Ergebnis deutlich.

Danke schonmal für eure Gedanken!


2 Antworten
Stefan K.
Beiträge: 4
(@stefan-koehler)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Gute Überlegung, Werner! Bei mir ist die praktische Erfahrung: Im Sommer lade ich fast täglich mit eigenem Strom, und wenn ich die 32 ct/kWh-Ersparnisse pro Ladung rechne, kommt über die Sommermonate richtig was zusammen. Aber ehrlich gesagt rechne ich nicht zu kompliziert – die Speicherverluste sind zwar real, aber bei 8 kWp und regelmäßiger Nutzung im Sommer amortisieren sie sich schnell.

Kritischer finde ich eher: Du vergleichst August-Erträge. Im Jahr musst du auch die Wintermonate einrechnen, da ist die Ersparnis deutlich kleiner. Hast du eine Jahresprognose gemacht?


Antwort
Werner78
Beiträge: 4
(@werner78)
Active Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Werner, das ist eine wichtige Frage, die viele falsch beantworten. Die korrekte Betrachtung: Du solltest mit dem Strompreis rechnen, den du *sparen* würdest, wenn du NICHT laden würdest – also dein Haushaltstarif. Das ist deine tatsächliche Vermeidungsleistung.

Der Einspeisevergütungssatz ist irrelevant für diese Rechnung, weil du den Strom ja verbrauchst, nicht einspeist. Bei den Speichern rechne ich mit tatsächlichen Hin-Rück-Wirkungsgraden (meist 85-92%), nicht mit vereinfachten Pauschalwerten.

Wie sind deine exakten Daten? Haushaltstarif, Speicher-Modell, Wechselrichter-Effizienz? Dann kann ich dir zeigen, wie du das in Excel korrekt modellierst.


Antwort
Teilen:

Solarstrom-Tipps per E-Mail

Zwanzig kurze Tipps zur eigenen Anlage: Dach, Größe, Kosten, Wirtschaftlichkeit, Förderung, Eigenverbrauch, Speicher, Fachbetrieb und Betrieb. Dazu der PV-Planer als PDF. Kostenlos und jederzeit abbestellbar.