Hallo zusammen,
ich habe eine Frage, die mich schon länger beschäftigt. Im Sommer lade ich mein E-Auto ja bevorzugt mit eigenem PV-Strom – das ist klar die beste Option. Aber ich frage mich: Wie berechne ich die tatsächliche Ersparnis richtig?
Mein Setup: 8 kWp auf südwestlichem Dach (ja, nicht optimal, aber so wars möglich), Speicher mit 10 kWh, Wallbox mit Regelung für Überschussladen. Im August hat das E-Auto meist vollen Speicher plus PV-Ladung zur Verfügung.
Die Frage ist konkret: Soll ich bei der Berechnung der Einsparung den aktuellen Strompreis (ca. 32 ct/kWh) anrechnen? Oder eher den Preis, den ich bekommen würde, wenn ich den Strom ins Netz einspeisen würde (ca. 8 ct/kWh)? Das macht ja einen großen Unterschied bei der vermeintlichen "Ersparnis".
Wie handhabt ihr das? Und wie kalkuliert ihr die Speicherverluste (ca. 10% bei meinem Speicher) in die Rechnung ein? Das verfälscht ja auch das Ergebnis deutlich.
Danke schonmal für eure Gedanken!
Gute Überlegung, Werner! Bei mir ist die praktische Erfahrung: Im Sommer lade ich fast täglich mit eigenem Strom, und wenn ich die 32 ct/kWh-Ersparnisse pro Ladung rechne, kommt über die Sommermonate richtig was zusammen. Aber ehrlich gesagt rechne ich nicht zu kompliziert – die Speicherverluste sind zwar real, aber bei 8 kWp und regelmäßiger Nutzung im Sommer amortisieren sie sich schnell.
Kritischer finde ich eher: Du vergleichst August-Erträge. Im Jahr musst du auch die Wintermonate einrechnen, da ist die Ersparnis deutlich kleiner. Hast du eine Jahresprognose gemacht?