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Welche Messgeräte braucht man als PV-Anlagen-Betreiber wirklich?

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Klaus_1956
Beiträge: 7
Themenstarter
(@klaus_1956)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat
[#157]

Hallo zusammen,

nach dem ersten Winter mit meiner neuen 7,2 kWp Anlage stell ich fest, dass ich eigentlich ziemlich blind bin was die ganzen Werte angeht. Klar, der Wechselrichter zeigt mir ein paar Zahlen, aber ich hab das Gefühl dass da noch viel mehr dahinter steckt.

Jetzt wo es wieder wärmer wird und ich mehr Zeit für Projekte hab, wollte ich mal fragen: Welche Messgeräte sind denn wirklich sinnvoll für einen normalen Hausbesitzer? Ich meine jetzt nicht irgendwelche Profi-Ausrüstung für tausende Euro, sondern was man als Laie braucht um seine Anlage richtig zu verstehen.

Bisher hab ich nur die App vom Wechselrichter und den normalen Stromzähler. Aber ich würde gern verstehen wo genau der Strom hingeht, wann die Module wieviel liefern usw. Hab schon überlegt ob so ein Energiemessgerät für die Steckdose sinnvoll ist, oder ob es bessere Lösungen gibt.

Was könnt ihr empfehlen? Und macht es Sinn jetzt im Frühjahr damit anzufangen, oder soll ich bis zum Sommer warten?

Viele Grüße
Klaus

🔗 <a href=" https://photovoltaik-forum24.de/?p=805" rel="noopener noreferrer" title="7 Grundlagen der Photovoltaik, die du kennen musst">Grundlagen


3 Antworten
T.Weber84
Beiträge: 7
(@t-weber84)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Was Felix sagt stimmt grundsätzlich, aber aus technischer Sicht würde ich noch ergänzen:

Für die DC-Seite (Module) ist ein vernünftiges Zangenamperemeter sinnvoll. Damit kannst du die Ströme in den einzelnen Strings messen ohne die Leitungen aufzumachen. Wichtig bei Verschattungsproblemen oder defekten Modulen.

Auf der AC-Seite reicht meist ein einfacher Energiezähler mit Rücklaufsperre. Viele moderne Geräte haben auch schon WLAN und können die Daten direkt an dein Handy senden.

Aber Achtung: Bei allen Messungen am Wechselrichter oder in der Nähe - immer den Fachmann! Hab schon zu viele Unfälle gesehen weil Laien da rumgefummelt haben.


Antwort
SolarMax28
Beiträge: 8
(@solarmax28)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Moin Klaus,

wichtigster Punkt: Ein vernünftiges Monitoring-System! Ohne das fährst du wirklich blind. Ich hab damals den Fehler gemacht und erstmal nur mit den Standard-Daten vom WR angefangen.

Meine Empfehlung: Shelly EM oder ähnliche Geräte für den Zählerschrank. Kostet um die 50-80€ und zeigt dir Verbrauch UND Einspeisung in Echtzeit. Dazu noch die entsprechende App.

Bei den Steckdosen-Messgeräten bin ich etwas skeptisch - die sind ok für einzelne Geräte, aber für's große Ganze eher weniger hilfreich.

Und wie hier schon mal diskutiert - die Grundlagen sollten stimmen bevor man zu viel misst. Erstmal verstehen was die vorhandenen Daten bedeuten!


Antwort
FelixKraus42
Beiträge: 9
(@felixkraus42)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Hi Klaus,

kann dich gut verstehen - hab damals auch erstmal nur die Wechselrichter-Daten gehabt und das war schon etwas unbefriedigend.

Als erstes würde ich dir ein Smart Meter oder einen intelligenten Stromzähler empfehlen. Damit siehst du in Echtzeit was du verbrauchst und was eingespeist wird. Gibt es schon für unter 100 Euro.

Danach sind Zwischenstecker mit Energiemessung super praktisch. Damit kannst du einzelne Verbraucher checken - Kühlschrank, Waschmaschine etc. Kostet pro Stück so 15-20 Euro.

Für die Module selbst ist ein einfaches Multimeter oft schon hilfreich, um mal die Spannung zu messen. Aber Vorsicht - immer Sicherheitsregeln beachten!

Jetzt im Frühjahr ist perfekt zum Anfangen, weil die Erträge wieder steigen und du schön vergleichen kannst.


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