Hallo zusammen,
ich bin komplett neu im Bereich Photovoltaik und möchte mir eine Anlage aufs Dach bauen. Das Thema ist aber so komplex, dass ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll. Überall lese ich von Wechselrichtern, Modulen, Speichern, Verschattung, Ausrichtung usw.
Mein Dach ist Südwest ausgerichtet, ca. 45° Neigung und etwa 80qm Fläche. Verbrauch liegt bei ungefähr 4500 kWh im Jahr. Budget hab ich so um die 15-20k Euro eingeplant.
Was sind denn die wichtigsten <a href=" https://forum-pv-anlagen24-c-393591.hostingersite.com/?p=805" rel="noopener noreferrer" title="7 Grundlagen der Photovoltaik, die du kennen musst">Grundlagen die ich verstehen muss bevor ich mit der Planung anfange? Gibt es eine Art Reihenfolge in der ich mich einarbeiten sollte? Und worauf muss ich bei der Auswahl der Komponenten am meisten achten?
Freue mich über eure Tipps und Erfahrungen!
Moin!
Also ich würde dir raten, erstmal die technischen Grundlagen zu verstehen bevor du Angebote einholst. Sonst kannst du die nicht richtig bewerten.
Wichtigste Punkte:
- Modultypen (mono/polykristallin)
- Wechselrichter-Technologie (String vs. Optimierer vs. Mikro)
- Dimensionierung (nicht zu klein planen!)
- Eigenverbrauchsoptimierung
Bei deinem Budget und der Dachfläche sind locker 12-15 kWp machbar. Lass dich nicht mit ner 6 kWp Anlage abspeisen nur weil dein Verbrauch bei 4,5 MWh liegt. In 10 Jahren hast du vielleicht ne Wärmepumpe oder E-Auto.
Tipp: Schau dir mal das Photovoltaikforum an, da gibts ne super Grundlagen-Sektion mit Berechnungstools.
Als ersten Schritt würde ich dir empfehlen, mehrere Angebote von regionalen Anbietern einzuholen und zu vergleichen. Ich hab da gute Erfahrungen mit Online-Vergleichsportalen gemacht - spart Zeit und du bekommst schnell einen Überblick über realistische Preise in deiner Gegend. https://pv-anlagen24.com/photovoltaikangebote-vergleichen#angebot
Bei SW-Ausrichtung würd ich definitiv einen Speicher mit einplanen. Ohne speicherst du hauptsächlich mittags ein und kaufst abends teuren Netzstrom.
Hallo WRTech34,
zunächst solltest du die Basics verstehen: Solarmodule wandeln Sonnenlicht in Gleichstrom um, der Wechselrichter macht daraus Wechselstrom für dein Hausnetz. Fang mit der Verschattungsanalyse an - das ist das A und O. Selbst kleine Schatten können die Leistung drastisch reduzieren.
Dann kalkuliere deinen tatsächlichen Verbrauch und wann er anfällt. 4500 kWh sind ein guter Richtwert. Bei deiner Ausrichtung und Neigung solltest du etwa 900-950 kWh pro kWp ernten können.
Meine Empfehlung: Erst mal 3-4 Angebote von lokalen Installateuren einholen. Die machen meist kostenlose Vor-Ort-Termine und du bekommst ein Gefühl für realistische Preise und Dimensionierungen. Parallel dazu kannst du dich hier im Forum durchlesen - besonders die FAQ-Sektion ist goldwert.