Hallo zusammen,
ich plane gerade eine größere PV-Anlage für unser Einfamilienhaus und beschäftige mich parallel mit dem Thema Mini-Solaranlagen. Als IT-Projektmanager bin ich natürlich an der optimalen technischen Lösung interessiert.
Meine Überlegung: Könnte eine zusätzliche Mini-PV-Anlage (600W) speziell für die Grundlast sinnvoll sein, während die Hauptanlage primär das E-Auto über die Wallbox lädt? Ich denke da an eine Art hybrides System.
Die Hauptanlage würde ich ohnehin mit Smart Home Integration planen - Batteriespeicher, intelligente Wallbox-Steuerung etc. Aber eine separate Mini-Anlage könnte ja theoretisch die Grundlast abdecken und würde unabhängig vom Rest laufen.
Fragen:
1. Macht es überhaupt Sinn, beide Systeme parallel zu betreiben?
2. Wie verhält sich das mit der Einspeisevergütung bei zwei separaten Anlagen?
3. Gibt es technische Probleme bei der Kombination?
4. Erfahrungen mit Smart Home Integration bei Mini-PV?
Bin für jeden Input dankbar!
Ich würde das ehrlich gesagt anders angehen. Wenn du sowieso eine größere Anlage planst mit Speicher und Smart Home, dann macht eine zusätzliche Mini-PV eigentlich wenig Sinn. Die 600W bringen dir nichts, was deine Hauptanlage nicht auch könnte – und du schaffst dir damit nur unnötige Komplexität.
Zur Einspeisevergütung: Zwei separate Anlagen laufen tatsächlich getrennt, aber das bringt dir bei nem Balkonkraftwerk eh kaum was, weil du da in der Regel gar nicht einspeist bzw. die Vergütung lächerlich gering ist.
Das "hybride System" klingt für mich nach Over-Engineering. Als Projektmanager kennst du das sicher: manchmal ist die einfachste Lösung die beste. Eine gut geplante Hauptanlage mit ordentlichem Energiemanagement deckt die Grundlast genauso ab.
Was ich empfehlen würde: Lieber in ein vernünftiges Energiemanagementsystem investieren, das Wallbox, Speicher und Verbrauch sauber koordiniert. Das bringt mehr als eine zweite kleine Anlage, die du dann irgendwie integrieren musst.