Seite wählen

Finanzierungsberatu...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Finanzierungsberatung für PV + Speicher - welchen Dienstleister nutzen?

6 Beiträge
6 Benutzer
0 Reactions
19 Ansichten
WechselrichterMax
Beiträge: 3
Themenstarter
(@wechselrichtermax)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#13]

Hallo zusammen,

ich plane gerade ernsthaft eine PV-Anlage mit Speicher für unser Einfamilienhaus. Wechselrichter-technisch hab ich mich hier im Forum schon gut eingelesen, aber beim Thema Finanzierung steh ich ziemlich auf dem Schlauch.

Die Anlage wird voraussichtlich im Bereich 15-18 kWp liegen, mit Speicher vielleicht 25.000-30.000 Euro Gesamtinvestition. Das ist für uns keine Kleinigkeit und ich möchte das ordentlich durchrechnen lassen bevor ich irgendwas unterschreibe.

Meine Fragen:
- Gibt es spezialisierte Finanzierungsberater die sich mit PV auskennen, oder reicht ein normaler Bankberater?
- KfW-Kredite, Landesförderung, Eigenkapital-Mix - wer blickt da wirklich durch und kann das neutral beraten ohne mir ein bestimmtes Produkt aufschwatzen zu wollen?
- Hat jemand Erfahrung mit unabhängigen Energieberatern die auch die Finanzierungsseite abdecken?

Mein Installateur meinte zwar er "kennt jemanden bei der Bank" aber das klingt für mich eher nach Provision als nach echter Beratung. Ich würde lieber einen unabhängigen Weg gehen.

Der Sommer wäre eigentlich ideal für die Installation, aber ich will nichts überstürzen. Lieber richtig geplant als hinterher Bauchschmerzen mit dem Kredit.

Danke für eure Erfahrungen!


5 Antworten
SolarStarter28
Beiträge: 2
(@solarstarter28)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Hey, ich bin zwar noch ziemlich am Anfang meiner PV-Reise aber hab mich da auch schon eingelesen weil ich ähnliches plane.

Es gibt neuerdings auch einige Online-Plattformen die Solarfinanzierungen vermitteln, zum Beispiel spezialisierte Vergleichsrechner wo man KfW + Landesförderung zusammenrechnen kann. Ob die immer neutral sind weiß ich nicht, aber als ersten Überblick ganz nützlich.

Was ich gelesen hab: Manche regionalen Energieagenturen (gibts in vielen Bundesländern) bieten kostenlose Erstberatungen an die auch Finanzierungsfragen abdecken. Einfach mal "Energieagentur + dein Bundesland" googeln. Kost nix und ist unabhängig.

Der Punkt mit dem Installateur der ne Bank kennt - da stimm ich dir zu, das würd ich auch kritisch sehen. Die verdienen an der Vermittlung, auch wenn das nicht immer schlecht ist, aber Interessenkonflikt ist halt da.


Antwort
Werner68
Beiträge: 5
(@werner68)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich bin da jetzt vielleicht ein bisschen altmodisch, aber ich hab meinen normalen Bankberater bei der Sparkasse gefragt und der hatte tatsächlich ganz gute Kenntnisse bei KfW-Sachen. Vielleicht kommt es auch auf die Region an.

Was ich dir auf jeden Fall empfehlen würde: Schau ob dein Bundesland noch eigene Förderprogramme hat. Die laufen oft parallel zu KfW und werden gerne übersehen. Ich hab das seinerzeit bei meiner Anlage auch nicht gewusst und hinterher geärgert dass ich da Geld liegen gelassen hab.

Der Tipp mit dem BAFA-Berater von H.Richter ist sicher nicht falsch, aber erstmal die Verbraucherzentrale als erste Orientierung find ich durchaus sinnvoll - kostet ja nix oder fast nix. Dann sieht man ob man tiefer einsteigen muss.


Antwort
Robert H.
Beiträge: 5
(@r-hoffmann43)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Kurz zur Ergänzung: Bei Projekten über 25.000 Euro lohnt sich ein zertifizierter Finanzanlagenberater mit Energiespezialisierung - gibt die tatsächlich, einfach nach "CFP Energie" oder "EFA Erneuerbare" suchen. Honorarbasis ist da Standard und die kennen KfW 270, Tilgungszuschüsse und Steuereffekte (Mwst-Befreiung seit 2023 nicht vergessen). In einem anderen Thread hab ich schon geschrieben dass die Systemgröße die Wirtschaftlichkeit stark beeinflusst - das gilt auch für die Finanzierungsstruktur.


Antwort
Hans R.
Beiträge: 4
(@h-richter)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Gute Frage, die sich viele stellen. Ich hab mich zwar mehr mit der technischen Seite beschäftigt (Wechselrichter, Smart Home etc., siehe z.B. Smart Home Integration für optimales Energiemanagement), aber zur Finanzierung kann ich aus eigener Erfahrung sagen: Unbedingt einen unabhängigen Energieberater suchen, der BAFA-zugelassen ist.

Die BAFA-Energieberater haben eine Zulassungspflicht und dürfen keine Provisionen von Herstellern oder Banken annehmen - das ist gesetzlich geregelt. Die kosten zwar etwas (ca. 150-300 Euro für eine Beratung), aber die schauen sich wirklich neutral an was sich lohnt.

Dein Installateur mit dem "Bankbekannten" würde ich genau so kritisch sehen wie du. Das ist in der Regel ein Vermittlungsgeschäft. Die KfW-Programme (aktuell läuft noch der 270er Kredit) können tatsächlich attraktiv sein, aber man muss das mit der Landesförderung kombinieren - und das kann eben je nach Bundesland sehr unterschiedlich sein.

Verbraucherzentrale Energieberatung ist übrigens kostenlos oder sehr günstig und oft unterschätzt. Einfach mal Termin buchen.


Antwort
Seite 1 / 2

Neueste Beiträge

Top-Tags

Keine Schlagwörter gefunden

Teilen: