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Smart Home Integration - wie messe ich Energieflüsse richtig?

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TomSchmidt38
Beiträge: 3
Themenstarter
(@tomschmidt38)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen
[#178]

Hallo zusammen,

als Ingenieur beschäftige ich mich seit einiger Zeit mit der optimalen Integration meiner PV-Anlage in mein Smart Home System. Nach dem ersten Winterhalbjahr merke ich, dass ich die Energieflüsse in meinem Haus nicht richtig verstehe.

Meine Anlage hat 12 kWp und einen 10 kWh Speicher. Das Smart Home System zeigt mir zwar verschiedene Verbrauchswerte an, aber ich bin mir unsicher, ob die Messungen korrekt sind. Teilweise weichen die Werte zwischen Wechselrichter-Display, Smart Home App und dem Stromzähler deutlich voneinander ab.

Meine Frage: Welche Messpunkte brauche ich wirklich, um die Energieflüsse korrekt zu erfassen? Sollte ich zusätzliche Stromwandler installieren oder reichen die internen Messungen des Wechselrichters? Und wie stelle ich sicher, dass mein Energiemanagementsystem auf korrekten Daten basiert?

Mein Ziel ist es, langfristig eine möglichst hohe energetische Autarkie zu erreichen. Dafür muss ich aber erst mal verstehen, wo genau der Strom hingeht.

Vielen Dank für eure Hilfe!


1 Antwort
D.Schneider
Beiträge: 5
(@d-schneider)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Moin!

Als Elektrotechniker kann ich deine Verwirrung gut verstehen - das Problem kenn ich von mehreren Installationen. Die Abweichungen zwischen den verschiedenen Messsystemen sind leider völlig normal.

Grundsätzlich brauchst du mindestens drei Messpunkte: PV-Erzeugung, Hausverbrauch und Netzbezug/Einspeisung. Der Wechselrichter misst normalerweise sehr genau die PV-Produktion, aber für den Hausverbrauch ist ein separater Zweirichtungszähler am Hausanschluss deutlich präziser als die WR-internen Berechnungen.

Ich würde dir empfehlen, zusätzlich einen geeichten Stromwandler am Hausanschluss zu installieren - am besten mit S0-Ausgang für dein Smart Home. Die meisten modernen Systeme wie SolarEdge oder Fronius haben gute APIs, aber die Genauigkeit schwankt je nach Last.

Ein Tipp: Miss erstmal eine Woche parallel mit einem mobilen Energiemessgerät an verschiedenen Verbrauchern. So bekommst du ein Gefühl dafür, welche deiner Messwerte realistisch sind. Bei 12kWp solltest du im Winter trotzdem eine ordentliche Grundlast abdecken können.

Was für einen WR hast du denn verbaut?


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