Hallo zusammen,
ich beschäftige mich jetzt schon seit ein paar Wochen mit dem Thema Photovoltaik und merke, dass ich immer mehr Fragen bekomme, je tiefer ich einsteige. Überall lese ich verschiedene Begriffe wie kWp, Wechselrichter, Eigenverbrauchsquote usw. und ehrlich gesagt blicke ich langsam nicht mehr durch.
Meine Situation: Einfamilienhaus, Südwest-Ausrichtung, ca. 45m² verfügbare Dachfläche. Stromverbrauch liegt bei etwa 3500 kWh im Jahr. Jetzt würde ich gerne wissen, welche <a href=" https://forum-pv-anlagen24-c-393591.hostingersite.com/?p=805" rel="noopener noreferrer" title="7 Grundlagen der Photovoltaik, die du kennen musst">Grundlagen ich wirklich verstehen muss, bevor ich Angebote einhole oder mit Installateuren spreche.
Was sind denn die wichtigsten Konzepte und Begriffe, die man drauf haben sollte? Ich möchte nicht völlig ahnungslos in die Beratungsgespräche gehen und nachher das falsche System kaufen, weil ich die Basics nicht verstanden habe.
Gibt es vielleicht eine Art "Must-Know" Liste für PV-Einsteiger? Wäre super dankbar für eure Erfahrungen und Tipps!
Viele Grüße
Markus
Moin Markus,
kurz und knapp: Versteh erstmal Eigenverbrauch vs. Einspeisung, dann Speicher ja oder nein. Rest kommt von alleine.
Bei 3500 kWh Verbrauch würd ich 6-7 kWp + Speicher nehmen.
Hey Markus,
kann dich gut verstehen - war bei mir am Anfang genauso! Die wichtigsten Sachen, die du drauf haben solltest:
- kWp = Kilowatt peak, also die theoretische Spitzenleistung deiner Anlage
- kWh = Kilowattstunden, dein tatsächlicher Stromverbrauch/Ertrag
- Eigenverbrauchsquote = wieviel vom produzierten Strom du selbst nutzt (je höher, desto besser)
- String/MPP-Tracker = wie die Module verschaltet werden
- Einspeisevergütung vs. Eigenverbrauch rechnen
Bei deinen 3500 kWh würde ich schauen, dass du mindestens 4-5 kWp installierst. Mit Speicher kannst du die Eigenverbrauchsquote von ~30% auf bis zu 70% steigern.
Tipp: Lass dir immer Ertragsprognosen zeigen und frag nach der Ausrichtung/Neigung. Südwest ist gut, aber nicht optimal.
Hallo Markus,
aus meiner Erfahrung hier im Forum kann ich dir folgende Punkte als essentiell empfehlen:
1. Verstehe den Unterschied zwischen Leistung (kW) und Arbeit (kWh)
2. Lerne die Grundlagen der Verschaltung: Parallel vs. Reihen, Auswirkungen von Verschattung
3. Wirtschaftlichkeitsberechnung: Amortisationszeit, Eigenverbrauchsoptimierung
4. Technische Rahmenbedingungen: Netzanschluss, Zählertausch, Anmeldepflichten
5. Speichertechnologie: Lithium vs. andere, Kapazität richtig dimensionieren
Bei deinem Verbrauch von 3500 kWh solltest du über einen Speicher nachdenken. Ohne Speicher liegt die Eigenverbrauchsquote meist nur bei 25-35%. Ich hatte hier schon mal eine ähnliche Diskussion - vielleicht hilft dir das auch weiter.
Wichtig ist auch: Lass dich nicht von den ersten Angeboten blenden, sondern verstehe die Technik dahinter.